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Avatar #103070
am Dienstag, 29. Juni 2010 um 20:47

Neomarxistischer Unsinn

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Hartmannbund fordert mehr Frauen in Führungspositionen an Kliniken
vom Dienstag, 29. Juni 2010
Der Hartmannbund sinkt ganz gewaltig in meiner Achtung.
Bekannterweise liegt die geringere Quote an Ärztinnen gegenüber Ärzten an der hanebüchenen Belastung, die Führungspositionen im medizinischen Bereich mit sich bringen. Viele Ärztinnen entscheiden sich - zu ihrem privaten Vorteil - für ein Familienleben anstelle der Besetzung solcher Positionen.
Gleiches gilt für die Wirtschaft.
Die Einführung von Frauenquoten hebt den Gleichbehandlungs- und Nichtdiskriminierungsgrundsatz auf und erzeugt eine umgekehrte Diskriminierung.
Wo andere Eigenschaften als Leistung und Befähigung den Ausschlag geben, sinkt zudem zwangsläufig die Qualität.
Schon der Satz "Das sei ein entscheidender Schlüssel zur Sicherung der medizinischen Versorgung in Deutschland“ ist kompletter Unfug.
Die Tatsache, dass mehr Männer in der Chirurgie arbeiten ist genauso wenig von Bedeutung wie der Fakt, dass es in der Gynäkologie oder Anästhesie mehr Frauen gibt.
Gab es so etwas eigentlich in der DDR?
Avatar #98355
am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 08:58

Hypothese

Woher hat der Hartmannbund nur diese Hypothese ? Die Männer im Gesundheitswesen sind ganz sicher nicht Ursache, daß Frauen lieber Leben schenken als ihr Leben an die Karriere zu verschenken. Soll der Staat vielleicht eine gesetzliche Frauenquote einführen ? Es ist unglaublich, welche fauligen Argumentationen manchmal herangezogen werden, um ganz andere Ziele damit zu verfolgen.
Avatar #94177
am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 12:57

Der Hartmannbund

sollte seinen Namen in Hartfraubund ändern, wenn es schon an Quoten so interessiert ist.

Vielleicht kommt dann den Verantwortlichen endlich die Erleuchtung, dass es nicht an den "Karrierechancen" sondern an der Lebensphilosophie der Frauen liegt, wenn die eine oder andere Position nicht besetzt wird. Soweit ich informiert bin, haben doch die Frauen gerade im medizinischen Bereich die Mehrheit.

Wenn also so wenige ins "Ordinariat" wechseln wollen, dann liegt es wohl daran, dass fachlich sehr gut vorbereitete Frauen ins "Extraordinariat" wechseln, siehe Ursula von der Leyen.

Warum setzt sich der Hartmannbund nicht für eine Erhöhung der Quote der Erfinderinnen beim Deutschen Patentamt?

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