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Avatar #98372
am Freitag, 13. August 2010 um 21:24

Natürlich haben die Kassen Angst vor Kosten ....

Kommentar zur Nachricht
Kassenverband will neue Therapien in Spezialzentren testen lassen
vom Freitag, 13. August 2010
... das ist ja auch legitim.
Nur so zu tun, als ob wir Ärzte nicht auch wüssten, was für die Patienten gut ist - das ist nicht ganz in Ordnung, Frau Prieffer !!

Das Sommerloch für die Kassen nutzbar machen nennt man so etwas ....

Wie wäre es, liebe Frau Pfeiffer, wenn "die Kassen" Forschungsgelder zur Verfügung stellen, das unabhängige Stellen dann vergeben dürfen ??? Davon habe ich noch nichts gehört .... obwohl Sie daran ein großes Interesse zu haben vorgeben ...
Avatar #99614
am Samstag, 14. August 2010 um 08:10

Kassenverband will neue Therapien in Spezialzentren testen lassen

Ich würde vorschlagen, als erstes mal die Psychopharmaka weg zu lassen und das Geld, das hier dann zur verfügung steht, den wirklichen Ärzten zur Verfügung zu stellen und nicht der Pharmaindusttrie und den Psychiatern, die ja nun wirklich von nichts eine Ahnung haben, in den Rachen zu werfen. Dann kommen wir mit Sicherheit ein großes Stück weiter.
Avatar #92972
am Sonntag, 15. August 2010 um 19:19

@KISAEV - Beitrag 14.08.2010

Na Danke für diesen differenzierten, qualifizierten, nahezu intellektuellen und echt konstruktiven Beitrag. Sind Sie Orthopäde ? :-))
Avatar #104115
am Montag, 16. August 2010 um 19:46

ROBODOC-Skandal

Frau Pfeiffer hat meiner Meinung nach völlig recht!

Selbst wenn viele Ärzte wissen was für Ihren Patienten gut ist, sie handeln eben nicht immer danach. Nur wenige hatten damals den Mut, ihre Fehlinvestition für den ROBODOC einzugestehen und mit diesem schädlichen Verfahren aufzuhören. .

Auch Ärzte sind nur Menschen, neue Verfahren und Systeme müssen deshalb sorgfältig kontrolliert werden. Der Industrieroboter "ROBODOC" hatte in den USA keine Zulassung und in Deutschland nur den Stempel des TÜV, trotzdem wurden mit ihm hier mehr als 10.000 Operationen durchgeführt.

Viele Patienten wurden so zu Schwerstbehinderten, meine maximale Gehstrecke beträgt 500 m, pro Tag! Mit einem Zulassungsverfahren, wie Frau Pfeiffer es vorschlägt, wäre das nicht passiert.

Erst als die Patienten nach einem Artikel im Spiegel ("Regelrecht ausgeneint") wegblieben, hörtien diese unsinnigen Operationen auf.
Avatar #103070
am Montag, 16. August 2010 um 23:19

Pfeiffersches Drüsenfieber

Würden Leute wie Pfeiffer nicht mehr von den Zwangsversicherten bezahlt werden muessen, gäbe es auch genug Geld, um richtige Ärzte zu bezahlen, die dann die Patienten behandeln könnten.
Üblicherweise keifen die gesetzlichen Krankenkassen nach jeder "Neuerung", die sie für verdächtig halten, Kosten einsparen zu können.
Davon abgesehen, hat Frau P. hier mal gerade recht.

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