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Avatar #37613
am Dienstag, 9. November 2010 um 21:22

Keine Sonderrechte für Hebammen

Kommentar zur Nachricht
Rösler will Hebammen bei Haftpflichtprämie entgegenkommen
vom Dienstag, 9. November 2010
Hebammen haben nun einmal keine fachärztliche,jahrelange Ausbildung und
dennoch legen sie sich zunehmend mehr aus dem Fenster: sie wollen auf Umwegen (und dazu gehört u.a. auch die gesundheitspolitische Anerkennung)
den Fachärzten durch ihre Tätigkeit konkurrieren bzw. möglichst langfristig den Geburtshelfer verdrängen.So manch ein Ordinarius bedient ja auch schon den Türöffner ...Und das alles bei einer dreijährigen Ausbildung!!!!Also: es ist nur allzu konsequent,daß die Versicherungen die Prämien bei den viel zu hohen Ansprüchen der Hebammen "hoch"schrauben.Wie stehts um deren Qualitätssicherung?Insofern ist das Röslersche Entgegenkommen kontraproduktiv und nicht nachzuvollziehen.Wer meint,die Verantwortung einer Geburt auf sich zu nehmen,der soll auch kräftig dafür zahlen - wie viele eigenverantwortlich tätige Geburtshelfer.
Avatar #103070
am Donnerstag, 11. November 2010 um 10:50

Möglichst arztfrei vor sich hinpfuschen

Leider muss ich meinem Vorkommentator knueffi zustimmen.
Die Tendenz bei vielen Hebammen geht leider in besagte Richtung.
Wenig verwunderlich schreien häufig die Hebammen am lautesten, die gleichzeitig am wenigsten die Grenzen kennen, wann sie den Arzt rufen sollten.
Mit teilweise schlimmen Folgen für die Mutter und Kinder.
Effektiv wird von den Interessenverbänden eine Entprofessionalisierung der Geburtshilfe angestrebt.
Avatar #107281
am Dienstag, 16. November 2010 um 13:53

Möglichst unkontrolliert von Hebammen vor sich hin pfuschen?

Ich habe es bei drei Geburten (1 mit Beleghebamme, 2 Hausgeburten) erlebt, wie gut es tut, von einer Hebamme ermutigt zu werden und die Entwicklung des Babies im Bauch selber zu spüren.
Die (an sich sehr guten) Frauenärzte neigten alle dazu, vor allem die Probleme zu sehen.
Wenn ich mir allein die Kaiserschnittquoten anschaue, war es bislang immer sehr gut, eine qualifizierte Kontrollinstanz zu haben.
Abgesehen davon ist die Schwangerschaft keine Krankheit. Hebammen und Entbindungspfleger sind zunächst einmal die natürlichen AnsprechpartnerInnen.

Wobei ich die einen (Hebammen) gar nicht gegen die anderen (Ärzte) ausspielen möchte: Wir brauchen sie beide, und beide mit einer ausreichenden Bezahlung.

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