DÄ plusForenKommentare NewsWas ist ein Gesundheitsexperte?

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Avatar #79921
am Montag, 3. Januar 2011 um 19:00

Endlich wacht die Politik auf

Kommentar zur Nachricht
Spahn will strengere Regeln für Schönheits­operationen
vom Montag, 3. Januar 2011
Dass Herr Spahn strengere Regeln für Schönheitsops will ist gerechtfertigt. Es geht einfach nicht dass Ärzte sich von Eltern Minderjähriger mit Geld ködern lassen und Eingriffe an Minderjährige vornehmen die überhaupt nicht notwendig sind. Meist beruhen solcche Eingriffe auf Wahnvorstellungen und des Schönheitsgefühls welches von den Medien den Jungen Menschen eingeredet wird und da muss man sich nicht wundern wenn man selbst den kleinsten Pickel unters Messer packt. Es muss endlich ein Ende haben das Minderjährige Zugang zu Schönheitschirrugischen Maßnahmen haben. Von daher finde ich Spahns Vorschlag sehr angemessen.
Avatar #99228
am Dienstag, 4. Januar 2011 um 00:40

Aua, Herr Spahn!

Das ging ja wohl daneben.

Wenn Spahn behauptet: „Jeder kann sich Schönheitschirurg nennen - weder vorherige Aufklärung noch anschließende Haftung sind klar geregelt“, dann macht er damit deutlich, dass er hier schlicht keine Ahnung hat. Oder schlecht recherchiert.

GERADE bei elektiven Eingriffen steigt die Aufklärungspflicht exponentiell an. Und mir wäre neu, dass alle Fachrichtungen einfach so operieren, wahrscheinlich ja sogar alle Internisten, die Hausärzte sowieso. Und JEDER Arzt in Deutschland MUSS eine Berufshaftpflicht-Versicherung haben - warum heißt die sonst auch so? Jeder von uns weiß, was die Dinger gerade für operierende Fächer kosten!

Der Mann hat scheinbar keine Ahnung. Es benutzt anscheinend falsche Argumente. Mit etwas Google-Kenntnissen findet man dann auch schnell u.a. folgendes: http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Beschluesse107.pdf

Da steht ja schon mal was drin.

Ist das nicht übrigens derselbe Herr Spahn, der vor wenigen Wochen noch die Eltern betrunkener Kindern voll in die Pflicht nehmen wollte?

Hat die Politik keine wichtigeren Themen auf dem Schirm? Wo bleibt z.B. ein umshiften der Einnahmen aus der Alkohol- und Zigarettensteuer in den Gesundheitsetat? Oder wissen wir noch nicht, was Rauchen und Alkohol für Schäden bewirken???

Und: wo bleiben Herrn Spahns populistische Forderungen nach Haftpflichtversicherungen für Politiker, um deren Fehlhandlungen abzusichern??? Wäre doch auch mal was.
Avatar #100202
am Dienstag, 4. Januar 2011 um 05:26

... der war gut @WiseDoc/i

... eine Berufshaftpflicht für Politiker!!! Das Problem wird sein: Die Prämien könnte keiner von denen berappen, weil diese Prämien immens hoch sein müssten :-)).
Avatar #96115
am Dienstag, 4. Januar 2011 um 07:15

Was ist ein Gesundheitsexperte?

Die Frage ist ernst gemeint, z.B. an die Redaktion gerichtet, welche solche absurden Begriffe benutzt.
Avatar #88255
am Dienstag, 4. Januar 2011 um 10:24

Unsere Experten

Ich bin beeindruckt. Mit dem gelernten Bankkaufmann und jetzigem Studenten der Politologie und Rechtswissenschaften (wohl wegen der umfangreichen politischen Inanspruchnahme als Fernstudent; s. Wikipedia) Jens Spahn hat die CDU einen echten Experten für das Gesundheitswesen gewonnen. Das lässt darauf hoffen, dass gelernte Landschaftsgärtner oder studierte Mediziner sich als Finanz- oder Justizexperten in der Politik einen Namen machen können. So etwas zeugt von der exorbitant hohen Qualität unserer Politiker: Jeder kann alles!

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