am Mittwoch, 13. Juli 2011 um 13:01

kein Risiko ist natürlich Nonsens...

Kommentar zur Nachricht
Kein Leukämie­risiko in der Nähe von Schweizer Kern­kraft­werken
vom Dienstag, 12. Juli 2011
... sonst müßte man empfehlen, sofort in die Nähe von Kernreaktoren zu ziehen, wenn man keine Leukämie haben will.

Die Datenlage kann zwar nicht befriedigen, aber sie beruhigt auch nicht.
8 Leukämiekranke statt der zu erwartenden 6.8 - ich halte das auch für seher wenig oder garnicht aussagefähig.

Allerdings muß man bedenken, daß sich insbesondere die Pharmaindustrie seit Jahren nicht scheut davor, solche"20 Prozent relative Risikominderung" bereits als durchschlagenden Empfehlungsanlaß zu verkaufen, zweifelhafte Medikamente an den Mann zu bringen (der Beispiele sind genug,von der Chemotherapie bis zur Lipidsenkung).

Wie geht man mit einer solchen Studie um?
Ich denke, am sinnvollsten ist es lediglich zu sagen, daß die Bedenken auch bei dieser Studie nicht ausgeräumt wurden.
Und No.zwei der Konsequenzen ist die Aussage: kein nachweisbar höheres Leukämierisiko mindert das ansonsten bestehende Risiko der Kernkraftanlagen in keiner Weise.
Kernkraftwerke machen auch die Butter nicht ranzig.

am Donnerstag, 12. Januar 2012 um 11:37

Statistik

So ist sie halt die Statistik der Lobbyisten, es wird immer das herausgesucht was "passt".
Für angebliche 30% verbesserte Sterberate beim Mammascreeninig (3/9 Frauen)
werden Millionen Euro ausgegeben und tausende Frauen unnötig biopsiert,
der jetzt wiederholte Nachweis einer "tendenziellen" Erhöhung der Leukämieraten
in der nähe von AKW's um 20% (2/10) ist völlig harmlos, damit kann man ja
auch kein Geld verdienen. " Statistik ist geduldig", auch mein Vergleich ist nur
"passend" gemacht.
Diskutieren sie mal dieses statistische Problem mit krebskranken Kinder in der Umgebung von Tschernobyl, Fukushima ect....!

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