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Avatar #113587
am Montag, 5. September 2011 um 12:19

wenier Arztbesuche?!?

Kommentar zur Nachricht
Sanktionen bei zu langen Wartezeiten in Praxen
vom Montag, 5. September 2011
Die Wartezeiten resultieren doch ursächlich daraus, dass wir Deutschen Weltmeister im "Arzt-besuchen" sind.

In keinem anderen Land gehen die Menschen so oft zum Arzt wie in Deutschland.

Sind wir dann nicht selber an den langen Wartezeiten schuld? Man kann auch fragen: Warum müssen wir wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen?

Ich glaube, es sollten vorrangig andere Probleme gelöst werden und manch weiteres Problem löst sich dann ganz von alleine.

Avatar #87388
am Montag, 5. September 2011 um 14:01

Wie durchsetzen?

Vielleicht Arbeitslose als Spitzel in die Wartezimmer setzen, für 1€/Std.
Avatar #103070
am Montag, 5. September 2011 um 16:14

Den Sozialismus in seinem Lauf...

...wie dumm!
Welcher Arzt lässt seine Patienten "unbegründet und ungerechtfertigt" warten?
Warum sollte er das tun und was macht der Arzt in der Zwischenzeit?
Computer spielen?
Auf diese Weise werden doch noch mehr Ärzte aus dem Land getrieben.
Vielmehr sollte man bei nachgewiesener ärztlicher Unterversorgung die zuständige gesetzliche Krankenkasse in Regress nehmen.
Z.B. Gehaltskürzungen für Vorstandsmitglieder oder Schichtarbeit für die Verwaltung bei Gleichzeitiger Streichung von Stellen.
Der Büroraum könnte nachts und an den Wochenenden durchgehend genützt werden. Heiz- und Stromkosten könnten verringert werden, wenn der Schreibtischsessel nicht mehr kalt wird.
Und das alles CO2-neutral!
Avatar #106067
am Montag, 5. September 2011 um 16:36

Wiedereinführung von Kollektiv- und Sippenhaftung?

In der heutigen 'Ärzte Zeitung' geben sich Daniel Bahr und sein Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium eher als 'Hardliner': Unter der Überschrift
"Kasse kann ambulante Behandlung im Krankenhaus veranlassen" heißt es
"Erhält der Patient keinen zeitnahen Facharzt-Termin und kann die KV dies trotz erstmaliger Aufforderung durch die Krankenkasse nicht sicherstellen, dann kann die Kasse eine entsprechende ambulante Behandlung im Krankenhaus veranlassen. Die Kosten für die Behandlung und den Vermittlungsaufwand kann die Kasse von der Gesamtvergütung abziehen".
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=668463

Das wäre allerdings die Wiedereinführung von Kollektiv- und Sippenhaftung ausgerechnet durch einen FDP- Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Avatar #107082
am Montag, 5. September 2011 um 16:43

Patienten müsse leider warten!

Schmerzen in der Schulter: Antwort des Facharztes; habe keinen Termin, gehen Sie in die Schmerzambulanz der Uni Klinik!
Gynäkologien stellt Überweisung zur Mammographie aus, Tastbefund reicht nicht, Wartezeit 6 Monate auf einen Termin.
Ausgerenkte Patella, Hausarzt schreibt Überweisung an Radiologen: Wartezeit und unterträgliche Schmerzen, 6 Wochen.

Wir sollten nicht so tun, als ob es keine WARTEZEITEN gäbe!! Das hat auch nichts mit Besuchen zum allgemeinen Zeitvertreib zu tun. Hier ist echter Bedarf.

Mit besten Grüßen an unser Gesundheitssystem

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