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Avatar #106067
am Dienstag, 13. September 2011 um 08:49

Keine "Rote Laterne" in NRW!

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Petition für Honorargerechtigkeit
vom Montag, 12. September 2011

Diese Petition zielt darauf ab, im Sozialgesetzbuch (SGB) V eine b u n d e s e i n h e i t l i c h e Vergütung im Regelleistungsvolumen (RLV) der Vertragsärzte festzulegen, um die bisher massiven regionalen Unterschiede abzuschaffen.

Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung in der GKV soll bundesweiten Standards folgen.

Die Petition kann aufgerufen werden unter:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19688

Zur Mitzeichnung bitte den Anleitungen des Petitionsausschusses folgen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #108934
am Mittwoch, 14. September 2011 um 10:33

Einfache Lösung aller Probleme in der Honorafrage:

Auflösung aller KVen und Schaffung einer Zentrale. Warum bekommt ein Orthopäde in Bayern eine andere Vergütung als in Sachsen-Anhalt? Diese Kleinstaaterei mit KVen, die dann doch nichts tun ist doch vollkommen unsinnig. Und man mag mal anderen Europäern erklären warum wir 150 Krankenkassen brauchen. Diesen Luxus mit allen Grüssaugusten an der Spitze haben wir nur in Deutschland.
Avatar #103205
am Mittwoch, 14. September 2011 um 12:48

Einfache Lösung aller Probleme...?

Das hätte ich nun nicht gedacht. Sollte man da nicht gleich wieder die zentrale Planung mit 5- Jahresplänen usw. einführen?
Wenn es denn mein Einkommen erhöht, gern!
Avatar #103070
am Mittwoch, 14. September 2011 um 22:07

Oje...Patroklos

Sie schreiben: "[...] zentrale Planung mit 5- Jahresplänen usw. einführen?" Nun, da müssen Sie sich an die EU wenden, das wird sicher eher früher als später kommen, wenn wir nicht die Notbremse ziehen. Denken Sie nur an die "ehrgeizigen" CO2-Pläne.
Es gibt nun aber auch wirklich überhaupt keine Begründung für die Existenz von 150 "gesetzlichen Krankenkassen", die sich alle am Zwangsbeitrag des Versicherten laben und zudem noch als komfortabler Rückzugsort für vorbeugend abgewählten SPD-Tanten dienen...
Eine einzige "deutsche gesetzliche Krankenkasse" würde völlig reichen.
Oder gar keine - die Briten ziehen die Kosten für das NHS mit den Steuern zusammen ein.
150 "gesetzliche Krankenkassen" ist ungefähr so, als hätte man den Trabant 601 seinerzeit in 150 unterschiedlichen Fabriken produziert und nur jedesmal ein winziges Detail verändert.
Avatar #103205
am Donnerstag, 15. September 2011 um 10:48

@Henry I

Tatsache ist: Die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen hat sich in den letzten 20 Jahren von mehr als 1100 auf unter 200 reduziert. Das ist doch schon etwas.
Nur noch eine Kasse bedeutet dagegen:
Nur noch ein Profil, nur noch eine Führung, nur noch einen bürokratischen Weg; und bei strittigen Fragen nur noch eine zentrale Entscheidungsinstanz.
Die unterschiedlichen Krankenkassen haben auch bei Beitragsgleichheit (ausgenommen Zusatzbeiträge) schon einen gewissen Spielraum z. B. für das Kostenübernahmeverhalten zu entwickeln. Man nehme einmal den Bereich Naturheilverfahren oder auch Prävention. Meiner Meinung nach ist das wichtig und durch nur eine Kasse nicht abzubilden.

Und: Wäre der Trabant in 25 auch technisch verschiedenen Ausführungen auf dem Markt gewesen, wer weiss.

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