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Avatar #103960
am Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 22:33

Völlig daneben

Kommentar zur Nachricht
Streit um Krankenhaus­abrechnungen im Gesundheits­ausschuss
vom Mittwoch, 26. Oktober 2011
Als Arzt kann man mal wieder nur den Kopf schütteln, was im Paralelluniversum der Laptopfetischisten abgeht! Glaubt ihr Deppen ernsthaft, dass wir nichts Besseres zu tun haben, als eure debilen Vorgaben, die nicht im Geringsten die Realität abbilden, in irgendwelche Computer zu kloppen?
Die Krankenhäuser verlieren Milliarden an euch Grenzdebile, weil niemand bereit ist, den Scheißdreck, den ihr wollt, auch noch zu verschlüsseln. Ihr habt versagt auf ganzer Linie! Seht das doch endlich ein! Was soll denn noch passieren?
Den Osten habt Ihr vor die Wand gefahren. Der Euro ist eine Lachnummer. Jetzt fällt euch Heuschrecken ein , dass es da noch ein paar Idioten gibt, die ernsthaft glauben, dass ihre Beiträge ihrer Gesundheit dienen. Schämt ihr euch eigentlich nicht in euren Dienstwagen, wenn ihr daran denkt, wer euer sinnloses Dasein finanziert.
In der Hoffnung, dass ihr in eurer eigenen Sch... erstickt!!!!
Avatar #103070
am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 02:27

@ Rudlof

Vielen Dank - besser kann man es wohl nicht ausdrücken!
A+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Avatar #114659
am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 10:18

"Völlig daneben" war selber daneben

Also für diese unterirdsiche Niveau des Kommentar-Beitrages kann man sich nur fremdschämen. Ich hoffe nur, dass ich von "Rudlof" nie behandelt werden muss. Mit solch einem Menschenbild disqualifiziert man sich für den Dienst am Menschen per se. Wirklich Peinlich. Schade, dass das Ärzteblatt für so etwas ein Foprum bietet.
Avatar #88255
am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 10:18

Den Kassen entgeht kein Geld

Bei „zufälligen“ Fehlcodierungen ist davon auszugehen, dass es annähernd genauso viele Fehler zugunsten wie zu ungunsten der Krankenkassen gibt. Wie also gehen die Kassen mit Abrechnungen um, die zu niedrig ausfallen? Werden die Differenzbeträge den Kliniken etwa nacherstattet? Mit absoluter Sicherheit nicht! Unter dem Strich dürfte den Kassen deshalb kein Geld entgehen.
Avatar #107082
am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 10:27

s. auch Artikel vom 13. April, Bunderechnungshof kritisierte

Der Bundesrechnungshof kritisierte zu recht, das „vor allem das Abrechnungssystem der Krankenhäuser äußerst kompliziert“ ist und auf hochkomplexen Fallpauschalensystemen beruht. Führt es dazu, dass wir bald wie in Australien Menschen in Kellern sitzen haben, die Kodierer. Leider hat das zur Folge, dass die Menschen, die für den Patienten da sein sollen immer weniger werden. Wir können das Geld auch nur umverteilen! Immer mehr Dokumentation wird gefordert von allen Berufsgruppen die für den Patienten arbeiten damit Kodierer richtig kodieren! Das bindet Zeit. Kostbare Zeit, die dem direkten Kontakt mit dem Patienten genommen wird.
Ich Frage mich mittlerweile, welchen Auftrag wir zu erfüllen haben und für wen wir welche Dienstleistung erbringen! Mein Eindruck: Wir erfüllen Aufträge, weil Institutionen es wollen und sind deren Dienstleister geworden. Irgendwie schräg oder? Nimmersatte die immer mehr Administration fordern, Sanktionsmaßnahmen auf den Plan rufen, immer mehr desselben. Wäre eine Reduktion nicht sinnvoller? Das System noch einmal auf den Prüfstand stellen? Weniger ist manchmal mehr und könnte auch kostengünstiger sein. Wie wäre es mit den guten alten Fallpauschalen?

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