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am Montag, 13. Februar 2012 um 08:48

Geldspeicher benötigen wird nicht!

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Krankenhausfinanzierung: Eine Frage der Fairness
aus Dtsch Arztebl 2012; 109(6) vom Freitag, 10. Februar 2012
Es ist Zeit für ein Umdenken in der Gesundheitsplitik. Die Arbeitsverdichtung, die Belastung der Mitarbeiter und die Fehlerquote, auch in der Behandlung von Patienten, haben in den letzten Jahren extrem zugenommen. Das Arbeitsklima ist meistens miserabel und die Mitabeiter fühlen sich ausgebrannt. Nicht nur Büro ist Krieg (Zitat Stromberg), auch Krankenhaus ist Krieg geworden. Der Etikettenschwindel der Gesundheitpolitik (Nichts ist unmöglich, es sind noch Wirtschaftlichkeitsreserven vorhanden, Geld folgt der Leistung...) muss beendet werden. Und zwar nicht erst, wenn die letzte Mitarbeiterin und der letzte Mitarbeiter den Arbeitsplatz Krankenhaus verlassen haben. Mir ist keine Branche bekannt, in der es sonst möglich ist bei steigenden Kosten die Gegenfinanzierung politisch reguliert um die Hälfte zu kürzen (ca. 3% gegenüber 1,48%). Das G-DRG-System hat ausreichend Transparenz gebracht und die Wirtschaftlichkeitsreserven sind weitestgehend gehoben worden. Die Abläufe im Krankenhaus lassen sich nicht auf 100% Effizienz steigern. Jetzt muss der Ge­sund­heits­mi­nis­ter Wort halten und Geld der Leistung folgen lassen. Geldspeicher in Form eines Gesundheitsfonds benötigen wird nicht.

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