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Avatar #32615
am Mittwoch, 6. Juni 2012 um 21:48

Burn-out und Erschöpfung

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Betriebliche Fehltage aufgrund von Burn-out enorm angestiegen
vom Mittwoch, 6. Juni 2012
Leider wird Burn-out immer noch als eine ausschließlich psychische Erkrankung verstanden. Das ist aber falsch und für den Betroffenen sehr ungünstig. Sehr häufig werden Erschöpfungssyndrome, und um nichts anderes handelt es sich bei Burn-out, von "organischen" Störungen verursacht. Im Burn-out-Diagnostik Institut wird deshalb an erster Stelle eine gründliche Ursachenforschung durchgeführt. Dabei werden alle Organfunktionen überprüft, sowie Spezialuntersuchungen wie Neurotransmitter-Profil, Mitochondriale Funktion, nitrosative und oxidative Belastung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, HWS-Stabilität und Vitalstoff-Profil. Sehr oft verschwinden die Beschwerden rasch, nachdem die in Spezialuntersuchungen nachgewiesenen Störungen behoben werden. Langwierige psychologische Therapien können auf diese Weise vermieden werden.
Avatar #109757
am Donnerstag, 7. Juni 2012 um 10:22

re: Burn-Out und Erschöpfung

Lieber Herr Hierl,
nachdem Sie das Ärzteblatt gerne als Plattform für die Bewerbung Ihres Münchner "BurnOut Institutes" nutzen und sich gut auskennen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie sich kurz die Zeit nehmen und bezüglich der von Ihnen zitierten Neurotransmitterprofile, mitochondrialer Funktion, HWS-Stabilität, Nitro/Oxibelastung und den weiteren genannten "Spezialuntersuchungen" hier kurz die aktuelle Studienlage erläutern könnten. Insbesondere die Behandlung von "BurnOut" in doubleblind-placebo und Effekt mit vs. ohne Psychotherapie fände ich doch recht spannend, konnte aber selbst diesbezüglich in der Literatur nichts brauchbares finden.
In der langjährigen stationären Behandlung von Burnout-Patienten hatte ich sogar eher den Eindruck, dass besagte Patienten häufige eine lange Litanei an meist sehr teuerer Nahrungsergänzung und Diäten und dergleichem durchgemacht haben, bevor sie einer angemessenen Psychotherapie zugeführt wurden. Gerade Patienten mit sekundären autonomen Funktionsstörungen scheinen da häufig in Probleme zu geraten, so dass mich die aktuellen wissenschaftlichen Fakten zu dem Thema an dieser Stelle sehr interessieren würden.
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am Donnerstag, 7. Juni 2012 um 13:56

Dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück

Das schlimmste, was dem Menschen heute passieren kann, ist der
Verlust seines Arbeitsplatzes, nicht so sehr aus finanziellen Gründen, obwohl die Exkommunikation, der Ausschluß aus der Kirche der Konsumierenden, schon schlimm genug wäre. Es gibt aber etwas schlimmeres: Das Absinken in die Kaste der Unberührbaren. Die seitens des Regimes und der medien gezielt geschürte Pogromstimmung gegen Arbeitslose, die nur noch mit der Pogromstimmung des NS-Regimes gegen die Juden vergleichbar ist (man vergleiche die Darstellung der Arbeitslosen in unseren Medien mit der Darstellung der Juden in den Medien des 3. Reiches. was wird man finden: Beide sind grundsätzlich faul und ungepflegt, der Jude aber immerhin nicht dumm, sondern verschlagen), hat nämlich dazu geführt, daß aus Angst vor der Stigmatisierung immer miesere Arbeitsbedingungen und immer mieserer gehälter widerstandslos geduldet und bis zum Burnout gearbeitet wird. Denn schuld an der Krise sind nicht die Bankrotteure&Spekulanten und ein Regime, das Angriffskriege führt und in Deutschland wieder die Zwangsarbeit eingeführt hat (selbstverständlich Grundgesetzwidrig) - schuld an der Krise sind die Arbeitslosen. Und es gibt viele, die an diese Propagandalügen glauben.
Dabei ist es auch dem Regime und den Arbeitsgebern bekannt, daß Vollbeschäftigung gar nicht möglich ist. Und sie ist auch nicht erwünscht, um mittels einer stets präsenten "industriellen Reservearmee" weiterhin Druck auf die arbeitende Bevölkerung auszuüben, damit nur ja genug Subventionen für bankrotte Banken und Staatskonzerne zur Verfügung stehen.
Die Lösung ist einfach: Bedingungsloses Grundeinkommen, so wie es für die Kreaturen in den Vorstandsetagen der banken schon lange Realität ist. Aber was nicht sein darf, das nicht sein kann, denn wer genug Zeit zum Denken hat, könnte erkennen, wer die wahren Schuldigen sind.

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