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Der Nachwuchs geht

Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

Avatar #87388
am Freitag, 20. Juli 2012 um 20:21

Die jungen Ärzte (gehen bald)

http://www.mh-hannover.de/46.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2550&cHash=910ae72323401d51dc0204420701436e

Die Reportage-Reihe „Die jungen Ärzte“ ab 25. August um 22 Uhr bei VOX

Leider ließ Dr. Tecklenburg unerwähnt, daß die teilnehmer nicht bezahlt wurden, während die produktionsfirma vom sender ein honorar in sechsstelliger höhe erhielt. Sinnvoll wäre auch der hinweis gewesen, daß ein schaupieler, der die rolle des arztes lediglich spielt, eine tagesgage erhält, die dem mehrfachen des monatsgehaltes eines richtigen arztes entspricht. aber vermutlich würden diese informationen der verhängnisvollen ideologie widersprechen, die suggeriert, daß arzt kein gewöhnlicher dienstleistungs- und erst recht kein kommerzieller beruf sei, eine ideologie, deren vertreter den ärztemangel zu verantworten haben.
Aber reinschauen kann man ja mal.
Avatar #657620
am Mittwoch, 10. Oktober 2012 um 13:33
geändert am 10.10.2012 13:33:31

Schlecht!



Die Reportage-Reihe „Die jungen Ärzte“ ab 25. August um 22 Uhr bei VOX

Leider ließ Dr. Tecklenburg unerwähnt, daß die teilnehmer nicht bezahlt wurden, während die produktionsfirma vom sender ein honorar in sechsstelliger höhe erhielt. Sinnvoll wäre auch der hinweis gewesen, daß ein schaupieler, der die rolle des arztes lediglich spielt, eine tagesgage erhält, die dem mehrfachen des monatsgehaltes eines richtigen arztes entspricht. aber vermutlich würden diese informationen der verhängnisvollen ideologie widersprechen, die suggeriert, daß arzt kein gewöhnlicher dienstleistungs- und erst recht kein kommerzieller beruf sei, eine ideologie, deren vertreter den ärztemangel zu verantworten haben.
Aber reinschauen kann man ja mal.
Ich finde solche Sendungen, die einem die Motivation nehmen das zu werden, was man möchte, einfach nur schlecht. Glücklicherweise gibt es immer noch sehr viele Medizinstudenten, die sich nicht einschüchtern lassen.

Avatar #87388
am Donnerstag, 21. November 2013 um 19:43

Der Nachwuchs geht hoffentlich nicht zu den Märkischen Kliniken

Dieses "Angebot" spricht für sich selbst:
Die Studienzulage beträgt rückwirkend ab dem ersten PJ-Monat 500,-- monatlich, sofern nach Ablauf des ersten Terzials auf Vorschlag des beurteilenden Klinikdirektors die Verpflichtung über einen unmittelbar anschließenden Assistenzarztvertrag mit mind.18 Monaten Beschäftigungsdauer in den Kliniken unserer Gesellschaft eingegangen wird.
Dieser im Voraus abzuschließende Vertrag dient in der Regel der Facharztausbildung in einem Wunschfach des Bewerbers und wird für die Dauer der gewählten Weiterbildung abgeschlossen.
Im Fall der Vertragskündigung durch den Arzt vor Ablauf von 18 Monaten ist die im PJ gezahlte Vergütung für die noch geschuldeten Monate mit je 1/18 von 6.000 an das Klinikum zurückzuerstatten.
http://www.maerkische-kliniken.de/Stellenboerse/Offene_Stellen/stellenmarkt_detailansicht.asp?SID=250

Avatar #681408
am Freitag, 14. März 2014 um 14:59
geändert am 14.03.2014 15:00:29

die neuen kommen

Deutschland schlägt sich mit dem Ärztenmangel und findet dabei keine brauchbare Lösung. Viele Jahre sind alle regungslos da gestanden und haben zugesehen, wie die deutschen Ärzte in manchen Gegenden nach und nach verschwanden. Auch die Auswanderungsrate in nördliche Länder oder die Schweiz nahm immer mehr zu.
Zugrunde liegt eine, wie ich finde, auch falsch verstandene Bildungspolitik. Die nach wie vor erschwerte Zulassung zum Medizinstudium, drückt die Zahl der Studierenden weit nach unten. Viele verzichten dann noch auf die Facharztausbildung.
Doch wir haben einen Ersatz gefunden. Wir holen das, was wir brauchen, aus dem benachbarten Osten. Ärztevermittler sind pausenlos unterwegs um wie hier, griechische, rumänische oder polnische Ärzte zu rekrutieren und den deutschen Kliniken die Löcher zu stopfen. Mittlerweile gibt es in den grenzgebieten Krankenhäuser wo bis zu 80% ausländisches Personal arbeitet. Für die Asisstenz- oder Fachärzte aus solchen Ländern ist es eine gute Gelegenheit ihr Gehalt aufzubessern , denn die 300 -400 Euro die sie in ihren Ländern verdienen, reichen schon lange nicht zum leben.
http://www.twcon.de/aerztevermittlung/
Avatar #90058
am Dienstag, 25. März 2014 um 17:45

Nachwuchs seit Jahren effektiv weggebissen und nun sitzen sie auf Ihren Praxen

Ärzteschaft
In Schleswig-Holstein fehlen in den kommenden Jahren 600 Hausärzte
Montag, 24. März 2014

Bad Segeberg – 59 Ärzte haben im vergangenen Jahr bei der Kammer Schleswig-Holstein ihren Facharzt für Allgemeinmedizin erworben. Das Land sucht aber in den kommenden Jahren mehr als 600 neue Hausärzte, weil von den augenblicklich 1.900 Medizinern rund ein Drittel 60 Jahre oder älter ist. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) in ihrem gerade erschienen Versorgungsbericht zur ambulanten Versorgung im Land.

Danach haben aber nicht nur die Hausärzte Nachwuchsprobleme. Frauen-, Augen- und Nervenärzten sind laut dem Bericht knapp. Die Gründe für den Ärztemangel sind vielfältig. „Viele – vor allem junge Ärztinnen – wollen sich lieber erst einmal in einer Praxis anstellen lassen, um mit geregelten Arbeitszeiten Familie und Beruf in Einklang bringen zu können. Es sind gerade die klassischen Einzelpraxen auf dem Land, für die sich keine Interessenten finden“, hieß es aus der KV.

Sie hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken: Dazu gehören die Nachwuchskampagne „Land.Arzt.Leben!“ über die finanzielle Förderung von Medizinstudenten und Ärzten in Weiterbildung bis hin zu dem sogenannten Zweigpraxis­modell. An vielen Orten seien es die Ärzte selbst, die die Initiative ergriffen und neue Wege in der Versorgung der Bevölkerung gingen, zum Beispiel durch die Zusammenar­beit mit Kliniken oder die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums.

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