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Avatar #115425
am Montag, 30. Juli 2012 um 12:47

Patienten werden wie Schadstoffe gehandelt!

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Krankenkasse bringt Zertifikatehandel für OP-Leistungen ins Spiel
vom Montag, 30. Juli 2012
Als Patient bekomme ich mittlerweile das Gefühl, ich sei ein Schadstoff für die Kassen der Krankenkassen. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der sich ohne starken Leidensdruck einer solchen, wie auch anderen OP's unterzieht. Trotz aller modernen Diagnosemethoden, die von den Kassen restriktiv, durch Druck auf die Ärzte, eingesetzt werden, nicht immer klar was eigenlich vorliegt. Außerdem sollte bedacht werden, dass Schmerzbehandlungen mit NRSA gravierende Nebenwirkungen haben können. Sie sind nicht besonders "gesund" für Herz und Niere und können so hohe Folgekosten nach sich ziehen.

Ich habe mir schon bei manchen Interviews in den Medien mit Kassenvorständen gefracht, ob die eigenlich wissen, was Krankheit und Schmerz bedeutet. Aber wie sollten sie es auch, wenn sie selbst nicht davon betroffen sind. Ich wünsche ihnen trotzdem nicht, dass sie in eine solche Situation kommen.
Avatar #104037
am Montag, 30. Juli 2012 um 13:04

Sommerlochquatsch

Es gibt keine Hinweise darauf, dass dies irgendwie sinnvoll ist, auch der Emissionshandel ist ja eigentlich nur ein schlecht funktionierendes Feigenblatt.
Ganz sicher würde hier aber wieder mal eine unsinnige und unbegrenzbare Bürokratie aufgebaut.
Ganz sicher ist auch: Budgets bleiben - statt der Fragestellung, wie sinnvoll eine Hüft-OP im Einzelfall ist.
Insofern muss man sich eigentlich fragen, ob angesichts der Miliarden-Überschüsse der Kassen weitere Budgets und Bürokratie notwendig sind.
Oder ist das Ganze nur ein Manöver der Kassen, um von der Diskussion über eine Rückzahlung der Milliardenreserven bzw. eine Aussetzung der 10,-€ Kassengebühr abzulenken?

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