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Avatar #655624
am Donnerstag, 27. September 2012 um 04:10

Jede medizinisch nicht indizierte Zirkumzision schädigt lebenslang und beschädigt immer auch das Kin

Kommentar zur Nachricht
Eckpunkte für rechtliche Regelung von Beschneidungen vorgelegt
vom Dienstag, 25. September 2012
Wie es aus dem Justizministerium verlautet, soll die unnötige Beschneidung auf Elternwunsch nicht über das Strafrecht, sondern über die Elterliche Sorge sprich über das Bürgerliche Gesetzbuch legalisiert werden. In den § 1631 BGB Inhalt und die Grenzen der Personensorge soll ein 1631d angehängt werden:

"Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt wird. (2) Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet ist."

Ausgerechnet zu § 1631 liegt dem Bundestag seit dem 20. Juli meine Petition Pet 4-17-07-451-040847 vor: "§ 1631d Verbot der rituellen Genitalmutilation -- Die Eltern können nicht in eine rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres Sohnes (Zirkumzision) oder ihrer Tochter (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) einwilligen. Auch das Kind selbst kann nicht in die Beschneidung einwilligen. § 1909 findet keine Anwendung."

Möge der Bundestag im Sinne der kindlichen Unversehrtheit entscheiden und gegen elterlich erwünschtes traditionelles oder modisches Genital-Design.
Avatar #88255
am Donnerstag, 27. September 2012 um 10:19

Wäre mal eine Studie wert

„Jede medizinisch nicht indizierte Zirkumzision schädigt lebenslang und beschädigt immer auch das Kindeswohl“, schreibt Edward von Roy. Soll das heißen, dass jede medizinisch indizierte Zirkumzision die Kinder nicht lebenslang schädigt, nur weil sie medizinisch indiziert ist?
Dass das Jahrtausende alte Ritual der religiösen Beschneidung völlig überflüssig ist, steht außer Frage. Schädlich ist aber allenfalls der Eingriff ohne Narkose in jüdischen Gemeinden sowie vielleicht noch das damit verbundene ritualisierte „Freudenfest“ bei Moslems, das für viele der betroffenen Jungs einen Horrortrip darstellt. Angesichts der über die Jahrtausende zu Millionen beschnittenen Juden und Moslems hätten manifeste psychische oder körperliche Schäden aber schon längst maifest werden müssen. Oder sollen wir etwa annehmen, das aggressive Verhalten der stets in ihrem Glauben sich beleidigt fühlenden radikalen Islamisten sei eine Folge der Beschneidung? Hmm, wäre vielleicht mal eine Studie wert...
Avatar #107356
am Donnerstag, 27. September 2012 um 19:05

Kindeswohl sichern

Es ist nicht zu verstehen,daß in einem Rechtsstaat wehrlose Kinder der religiösen
Willkür ihrer Eltern mit Übergriffen auf ihre körperliche Unversehrtheit ausgeliefert
sein sollen.
Das Wächteramt des Staates für das Kindeswohl und die Akzeptanz der Beschneidung sind nicht miteinander vereinbar.
Besonders empörend ist die vorgesehene Erlaubnis Beschneidungen von
medizinischen Laien ohne Narkose ausführen zu lassen.Vergleichbare Handlungen
würden in anderen Bereichen mit Sicherheit strafrechtlich verfolgt.Die hier geplante
Rechtsbeugung ist nicht hinnehmbar.
U.a. ist allen die derartige Menschenrechtsverletzungen nicht akzeptieren die Mit-
zeichnung der Bundestagspetition 26078(epetitionen.bundestag.de) zu empfehlen.

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