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Avatar #115916
am Sonntag, 18. November 2012 um 13:58

Das mit dem ersetzen der Fruchtwasseruntersuchung stimmt wohl nicht...

Kommentar zur Nachricht
Große Nachfrage nach Bluttest für Trisomie 21
vom Donnerstag, 15. November 2012
denn im Artikel steht deutlich zu lesen:

"In den Fällen, in denen der Test ein Downsyndrom des Kindes diagnostizierte, wurde laut LifeCodexx zusätzlich eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt, die das Tester­gebnis jeweils bestätigt habe."

Entweder ist das eine zusätzlich Absicherung, oder der angebliche Vorteil ist keiner. Mir ist klar, dass man das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung anders argumentieren kann, wenn ein positiver Suchtest vorliegt - aber der Sachverhalt ist, so wie im Artikel dargestellt, nicht ganz klar.

Ferner ist die genausogroße Fraktion der nicht verwertbaren Teste beachtlich, denn hier wird man ja auch eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen. Der Test scheint also bei weitem nicht so sicher zu sein, wie man das allenthalben liest.

Was fehlt ist eine Antwort auf eine ungestellte Frage: wie viele waren von den negativen Testen ev. falsch negativ?

Es wäre schön gewesen, wenn die Redaktion zu den offenen Fragen richtig nachgefasst hätte oder nachfassen würde, und nicht nur eine Art aufgepimpte Pressemitteilung wiedergibt.
Avatar #560064
am Montag, 19. November 2012 um 14:13

@WiseDoc

Soll Er ja auch nicht. In den Zentren wird der Test z.B. als Ergänzung zum NT Screen gesehen, falls dieses auffällig ist. Der Test hat auch keine Zulassung als Marker für die Durchführung eines Abbruches, es fehlt die Zytogenetik der Amniocentese.
Lt. Herstellerstudien ergibt sich z.Zt. eine Sensitivität von 95% sic! und eine Spezifität von 99,5%. Damit müsste ja der Test eine Rate an falsch negativen Ergebnissen von 0,5% haben ?
Spannend ist die Erwähnung von diesen ernormen Zahlen der teilnehmenden Praxen. Allein in Deutschland sind über 10.000 Gynäkologen in Niederlassung. Bei angenommenem 50 Praxen sind das ja 0,05% aller Kolleginnen und Kollegen.

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