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am Samstag, 23. Februar 2013 um 18:56

Dumm, dümmer, G-BA...

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G-BA erkennt keinen Zusatznutzen bei Antidiabetikum Linagliptin
vom Freitag, 22. Februar 2013
...Metformin gegenüber Linagliptin als Generikum zu bezeichnen. Jetzt fehlt nur noch die frühe Nutzenbewertung für Sitagliptin und ich kann meine Niere wegwerfen. Zum Glück hat ein Gericht dieses Vorgehen einstweilen verhindert. Aber was soll man auch erwarten von einem Ausschuß dessen Vorsitzende die Gesundheit - insbesondere auf Nebenwirkungen - von Patienten nicht ernst nehmen.

Genauso betrügerisch geht das IQWiG vor, das Atorvastatin in der Wirkung mit bereits vorhandenen Statinen gleichgesetzt hat, obwohl es 2 - 3-fach so stark wirkt. Die Nebenwirkungen wurden allerdings so dargestellt, dass Atorvastatin in der Höchstdosis von 80 mg mehr Nebenwirkungen wie 80 mg Vergleichs-Statine hat. Ebenso wollte mich Prof. Dr. Glaeske davon überzeugen, dass es doch viele vergleichbare Statine gibt. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, das der Arzt das "Kreuzchen" auf dem Rezept macht. Damals gab es noch kein echtes Generika und ich hätte kräftig zuzahlen müssen. Noch ein Medikament mit Zuzahlung und ich hätte ca 10 % meiner Erwerbsunfähigkeitsrente zuzahlen müssen.

Vielleicht sind diese Organisationen bzw. deren Leiter gar nicht dumm, sondern nur berechnend. Gleichung: früherer Tod = weniger Pflegeaufwand. Im übrigen werden nach einer Berechnung der PKV auch für "Gesunde" ca. 75 % der Beitragseinnahmen für die letzten 6 - 8 Lebenswochen ausgegeben.

Nochmal zum Thema Vergleichsmedikamente. Wer bestimmt eigentlich mit welchen Medikamenten verglichen wird? Wäre es nicht auch möglich zu sagen, dass, falls eine medizinische Notwendikgeit besteht, diesen Patienten das neue Medikament (falls es überhaupt auf den Markt kommt) von der GKV erstattet wird?

So muß jeder Patient selbst den Antrag stellen und ist auf einen Arzt angewiesen, der wiederum um sein Budget bangt. Ist wohl auch Berechnung dabei auf die Bequemlichkeit oder besser: Überlastung der Ärzte zu setzen. Deshalb habe ich beschlossen - und dies schon seit längerem - mein eigener "Disease-Manager" zu sein um meine Ärzte (ein wenig) zu entlasten.

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