am Montag, 8. April 2013 um 15:06

Vertrauen oder Vertraulichkeit?

Elisabeth Märker-Hermann hat sicher keine Freud'sche Fehlleistung begangen, wenn sie von "Vertraulichkeit" sprach.
Möglicherweise sind die Vertraulichkeit und die Vertrautheit noch mehr die Basis unserer Arbeit als das Vertrauen.
Viel zu oft steht die Angst vor Regressen oder Anzeigen im Vordergrund. Dabei geht es in der Praxis meist garnicht darum, regelkonform, leitliniengerecht oder nur schulmedizinisch vorzugehen. Belastbar sind Patient-Arzt-Beziehungen im Gegenteil dann, wenn man sich gemeinsam auch auf abweichende Wege begeben kann.
Vertraulichkeit ist es, was insbesondere uns Hausärzte jahrelang oder sogar lebenslang mit unseren (Possessivpronomen!) Patienten verbindet.

Dr.Karlheinz Bayer

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