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Avatar #54011
am Samstag, 20. April 2013 um 12:07

Das Meldeverfahren ist ein Witz

Kommentar zur Nachricht
Betrugsverdacht: KBV kritisiert anonymes Meldeverfahren
vom Freitag, 19. April 2013
Ich habe mir den Link angesehen, und das Formular aufgerufen. Das ist einfach ein schlechter Witz - peinlich für den, der sich das ausgedacht und umgesetzt hat. Ich schlage vor, alle Leser des Ärzteblatts schreiben dort einen Missbrauchsverdacht des Spitzenverbands, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mal sehen, was die dann tun, wenn die meiste Arbeit dafür anfällt, die Anzeigen gegen sich selbst aus der Datei zu löschen....
Avatar #106067
am Samstag, 20. April 2013 um 17:58

Ehre, wem Ehre gebührt?

Sehr gute Idee, @ razap!!! Dieses anonyme Meldeverfahren, das sich der Spitzenverband Bund (SpiBu) der gesetzlichen Krankenkassen selbst ausgedacht hat, macht seiner eigenen Abkürzung "SpiBu" alle Ehre.

Doch es hat etwas von einer STASI-Mentalität, wenn wer auch immer was auch immer a n o n y m in Formulierungen wie "Tatort", "Tatzeit" und "tatverdächtige Person" melden soll, aber die Fakten nicht auf dem Tisch liegen. Besonders perfide dabei, dass wir Ärztinnen und Ärzte uns dagegen gar nicht zur Wehr setzen können: Durch § 203 StGB sind wir ohne Rücksicht auf willkürliche Verdächtigungen zur Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht verdonnert. Von daher fördert der SpiBu auch noch zusätzlich eine "Blockwart"-Mentalität, weil aus einem Hinterhalt derartig Beschuldigte Kollegen/-innen sich nicht mal öffentlich zur Wehr setzen können.

An anderer Stelle habe ich schon ausgeführt, dass der Medizinische Dienst (MDS) beim SpiBu sich in seinem IGeL-Monitor des Ausdruckes "Steckbrief" für niedergelassene Haus-, Fach- und Spezialärztinnen und -ärzte bedient, die bestimmte individuelle Gesundheitsleistungen empfehlen und durchführen. welche n i c h t zum Leistungsumfang der GKV nach Sozialgesetzbuch V und den restriktiven Entscheidungen des Gemeinsamen Bundes­aus­schuss G-BA und des Gemeinsamen Bewertungsausschuss GBA gehören.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #103070
am Sonntag, 21. April 2013 um 13:07

Kompletter Wahnsinn

Hier zeigt sich der Korporatismus und die überhand nehmende Spitzel-Mentalität der so genannten gesetzlichen Krankenkassen.
Nicht nur, dass das Funktionärsunwesen und die massive Überspannung und Bürokratismus die gesetzlichen Krankenkassen völlig ruiniert haben.
Der Sachlage nach müssten die KK aufgelöst werden. Natürlich geschieht das nicht, sondern noch schlimmer, die KK versuchen die produktiv tätigen zu diffamieren und zu kriminalisieren.
Schöne neue Welt.
Avatar #104249
am Montag, 22. April 2013 um 12:50

Bei solchen Methoden...

... kann man sich schon auf die Zeiten einstellen, wenn die GKVen es endlich geschafft haben, die all zu lästige PKV los zu werden und mit einer Bürgerversicherung endlich die "Komplettüberwachung" der Ärzteschaft (und des Restes der Bevölkerung) erreicht zu haben.

Dann werden solche Methoden zunehmen, denn bei den GKVen und den meisten ihrer politischen Zuträger möchte man ja am liebsten eine Art allumfassender "Gesundheits - Superbehörde" aufbauen. Die Methoden zur Förderung von Denunziationen und Misstrauen a la Stasi haben sie ja schon.

Lieber GKV - Sitzenverband: Seid stolz auf Euch ! Es geht voran !!
Viele Grüße
S.
Avatar #1976
am Donnerstag, 25. April 2013 um 13:16

Kranke Stasi Kassen-Methoden

Gewiß bin ich, dass mehr KollegInnen (für sich) kommentierten, was die kranken Kassen sich via Spi(tz)Bu(ben)Verband wieder ausgeheckt haben - aber es ist sehr bezeichnend für die inzwischen im "real-life" angekommene kassenvertragsärztliche desolat-resignierende Mentalitäts-Änderung .
Zum einen hat "razap" den einzig-sinnvollen Vorschlag gemacht, dieses böse und schamlose Machwerk mit tausenden von Verleumdungen zu konterkarieren, "Henry 1" hingegen beschreibt repräsentativ die mehrheitliche vertragsärztliche inzwiischen "verkommende" Ansicht und Herr Kollege Schätzler sieht das Ganze aus seinem real-philosophischen Blickwinkel als das, was es ist : institutionalisierte dreiste Unmoral - UND DAS IST DAS WAHRE ÜBEL DABEI - von Seiten der kranken Kassen-Verbands-Lobby gegenüber der Kassen-Vertrags-Ärzteschaft, die offiziell verlautbarend bis dato keinerlei aktiv-handelnde Agression entwickelt und lediglich verbal-protestierend verlautbart, dass das nicht in Ordnung sei , aber Tat-sächlich keinerlei gleichwertoge Handlungen entfaltet, sondern immer noch im nicht enden wollenden Helfer-Syndrom achtungsvoll z.B. vom "Vertragspartner" spricht in einer (zuletzt sterbenden) komplett irrealen Hoffnung, der real-agierende Vertragsgegner werde doch einmal ebenso brav und lammfromm werden, wie die immer verzeihende und in Vorlage gehende Vertragsärzteschaft, vertreten durch eine KBV, die trotz Mandatierung im September 2012 nicht die Spur von Biss zeigt und Millionen verplempert für eine "Image-Kampagne"! Es würde nichts kosten ausser Beherztheit für die kassenärztlichen Angelegenheiten, schlichtweg (vertreterversammlungsgemäß) im Auftrag der Vertragsärzteschaft, deren Bedürfnisse bekannt sind - ZU HANDELN seitens der KBV.- diese jedoch tut empört, aber WO BITTE I S T eine Empörung ? Zum Ende will ich wissen, welche Person(en). oder Gremien den AUftrag gerade an diese Argentur vergeben hat,
meint
Dr. Richard Barabasch

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