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Avatar #1976
am Montag, 29. April 2013 um 13:53

Sind Gefühle eine Krankheit ?

Kommentar zur Nachricht
Psychiater: Menschliche Gefühle nicht zu Krankheiten machen
vom Montag, 29. April 2013
Freilich nicht - indes sie werden dazu gemacht - und wer Augen hat zu sehen und Ohren zu hören merkt auf: die Dimension dieser schleichend eingeschleimten Real-Situation wuchs bereits zum Ungeheuer heran : es ist ein sozial-politisches Problem (von z.B. 40-%-igem Rentenausmaß), dem eine (deutsche) Vertragsärztschaft nicht gewachsen ist, da nicht vorbereit darauf, nicht ausgebildet dafür und auch nicht einmal beuftragt dazu - ausser von permanent abwiegenlnden Real-Verantwortlichen ("Politikern") dazu "abgeschmuddelt". Mir erscheinen die beiden Protagonisten einer klaren Meinungs-Haltung in dieser Thematik recht mutig - aber ebenso dringend auch Not wendend, eine Situation als Menetekel klipp und klar an die Wand zu malen. Ich habe Zuversicht, dass ihre Mahnung nicht verhallt - denn die nahe Zeit wird es immer mehr offenbar machen, welchen Flurschaden das politische Muster "Gib-mir-Deine-Stimme, ich-regle "das" dann für Dich" (vulgo: Sozialstaat genannt) seit Jahren angerichtet hat, in dem eine persönliche Ver-Antwort-ung systematisch mit hochproblematischen Motiven untergegraben wurde,
meint
Richard Barabasch, Pommersfelden
Avatar #113280
am Dienstag, 30. April 2013 um 13:05

Selber schuld

Eine Gesundheitsindustrie, die das fördert, lebt gut davon!!
(Ratgeber TV+Print, Kurse Selbsthilfegruppen, ....)
Habt endlich den Mut, auch mal dem Beroffenen zu sagen:
Sie sind nicht krank!!!
Kostet Mut und Einkünfte!

Entlastet aber Kassen und Nerven!
Avatar #115425
am Dienstag, 30. April 2013 um 18:19

Arbeitsunfähigkeit nicht gleich krank und umgekehrt

Eine Arbeitsunfähigkeit muß nicht gleich eine Krankheit sein. Ein Unfall ist auch keine Krankheit, kann aber eine AU begründen. Aber starke negative Gefühle können arbeitsunfähig machen und Fehler bei der Arbeit werden im allgemeinen nicht geduldet und können so auch zum Arbeitsplatzverlust führen. Mit allen negativen Folgen und sogar bei entsprechender Veranlagung eine tatsächliche psychische Erkrankung auslösen.

Schlimmstenfalls können Menschen, die glauben, sie würden was von Psychologie verstehen, einen anderen in den Suizid treiben. Ich kenne einen Bestatter, der meinen Schwiegervater und meine Mutter beerdigt hat, beim Tod seines eigenen Vaters "durchgedreht" ist und eine stationäre Behandlung brauchte und seinen Beruf nicht mehr ausüben konnte.

Im übrigen gibt es in der Biologie keine "Schuld", sondern diese ist lediglich ein gesellschaftliches Konstrukt. Ebenso ist es mit der "Selbstverantwortung". Anscheinend haben viele soviel davon, dass sie glauben sogar für ihre Geburt und ihre Gene selbst verantwortlich zu sein.

Der Begriff "Selbstverantwortung" befähigt allerdings die Krankenkassen die "Schuld" auf den Patienten abzuschieben und an seinen Fehlern für die Lebensführung festzumachen.

Ich könnte "Hurrah" schreien, wenn mir ein Arzt sagt, ich hätte wohl nicht schlecht geraucht, wenn ich ihm erkläre, dass ich nur noch ein Drittel oder sogar weniger Herzleistung habe bedingt durch einen kardiogenen Schock und damit verbundener Infarkte bzw. Ischämien. Vielleicht hat er sogar recht. Ich hätte mir ja eine andere Arbeitsstelle suchen können und nicht soviele "passive Lungenzüge" machen sollen.

Der biologische und elektrophysikalische "Aufbau" eines Menschen ist vielleicht doch ein wenig komplizierter als der eines Computers. Aber der Patient hat die Krankheit und auch noch die Schuld dazu.

Logisch, oder???

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