DÄ plusForenKommentare NewsImmer das selbe dreiste Jammern um die „verarmten Kliniken”

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Avatar #87388
am Freitag, 25. Oktober 2013 um 20:24

„Wenn Ihr nicht zustimmt, geht das Krankenhaus insolvent, heißt es dann“,

Kommentar zur Nachricht
Marburger Bund: „Die Beschäftigten werden in Geiselhaft genommen“
vom Freitag, 25. Oktober 2013
na und? dann ist das eben so. außerdem stimmt es ja nicht, denn wenn die volltrottel nicht zustimmten, gäbe es subventionen, weil patienten bekanntlich auch wähler sind. daß es nicht so weit kommt, liegt an der dummheit jener, die schon an die lügen des engländers (gegen ihn ermittelt inzwischen die hamburger staatsanwaltschaft) glaubten.
Avatar #99598
am Sonntag, 27. Oktober 2013 um 20:04

Immer das selbe dreiste Jammern um die „verarmten Kliniken”

Warum steigen Konzerne und Holdings massiv in den Klinik- / Krankenhaus- / Pflegeheim-Markt EIN und nicht etwa AUS? Sie steigen EIN, weil dort Gewinne locken und nicht etwa, weil es den Einrichtungen so furchtbar schlecht geht!
Inzwischen teilen sich vier Shareholder-Value-Konzerne fast die Hälfte aller Kliniken: Rhön, Asklepios, Sana und Helios. Helios hat bis vor Kurzem noch auf seiner Website um Anleger geworben, indem mit 25% Rendite geworben wurde!
Überall herrscht das gleiche Elend, das hier völlig zu Recht vom Marburger Bund kritisiert wird: Die überzogenen Renditeforderungen werden auf Kosten der Gesundheit der Beschäftigten (Überstunden, Leistungsdruck, Arbeitsverdichtung usw.) und auf Kosten der Gesundheit der Patienten (mangelnde Hygiene / MRSA, vernachlässigte Pflege usw.) erwirtschaftet.
Das Gleiche spielt sich in Pflegeheimen ab!

Ich verstehe nicht, wieso aufgrund dieser Machenschaften Gelder aus den Sozialkassen, die ja eigentlich über real erbrachte Leistungen 1:1 bei den Patienten ankommen müssten, zum Großen Teil in den Taschen stinkreicher Vorstände und Aktionäre landen dürfen!
Das Geld aus den Sozialkassen, das zu Lasten der Patienten abgezweigt wird, ist meiner Ansicht nach ein Betrug an den Patienten und an den Sozialkassen und an den Beitragszahlern!

Mir ist ein städtisches Altenheim bekannt, das als GmbH geführt wird und in dem seit über 7 Jahren mehr als katastrophale Zustände herrschen, sowohl was die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter als auch die Lebensbedingungen für die Bewohner angeht. Der MDK hatte nie etwas zu beanstanden und vergab gute Noten. Für diese Sauerei wurde der Heimleiter am Jahresende regelmäßig vom OB gelobt und in der Presse abgelichtet, weil er meistens einen Überschuss zwischen 100.000 und 300.000 Euro an die Stadtkasse überweisen konnte. Das ist Geld, das direkt aus den Pflegekassen stammt und in krasser Weise den Bewohnern als Leistung und den Beschäftigten als gerechter Lohn vorenthalten worden ist. Zugleich schieben die Mitarbeiter dort seit Jahren zwei Berge vor sich her, die nicht abgebaut werden sondern immer höher werden: Das sind der Überstundenberg und der Berg der Überlastungsanzeigen. Aber niemand kümmert sich!

Abhilfe könnte erreicht werden, indem alle Kliniken, Pflegeheime, Pflegedienste usw. nur noch als gemeinnützige GmbHs geführt werden dürfen, bei denen außerdem eine Aufsicht darüber wacht, dass die Vorstände und Leitungen nur ihrer Leistung gemäß angemessene Gehälter erhalten. Milliarden könnten gespart werden und Überschüsse müssten sogar zwangsläufig reinvestiert werden!

Clemens M. Hürten – Lebenslust jetzt! – Rottweil
Avatar #87388
am Montag, 28. Oktober 2013 um 16:05

Das sind der Überstundenberg und der Berg der Überlastungsanzeigen. Aber niemand kümmert sich!

Dabei ist die Lösung so einfach: Kündigen und ALG beantragen.

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