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am Donnerstag, 26. Dezember 2013 um 09:31

Kritik an Begrenzung dieser wichtigen Initiative auf die Ärzte

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Umgang mit schweren Behandlungsverläufen: Strukturierte Hilfe in der Not
aus Dtsch Arztebl 2013; 110(51-52) vom Montag, 23. Dezember 2013
Unsere eigene Erfahrung an einer großen psychiatrischen Abteilung an einem Allgemeinkrankenhaus zeigt: Dieses wichtige Thema ist nicht auf die Ärzteschaft begrenzt. Medizin ist Teamwork und gerade nicht-ärztliche Berufsgruppen (vom Rettungsdienst über die Pflege in der Notaufnahme bis zur Helferin auf der Demenzstation) sind von traumatischen Erfahrungen besonders betroffen. Ergänzend zu unserem umfassenden Deeskalationskonzept haben wir daher an unserem Haus ein dreistufiges Modell der Hilfe für traumatisiernde Mitarbeiter (jeglicher Berufsgruppe) entwickelt, das bedarfsorientiert zuerst die kollegiale Untersuchung vor Ort, dann die Betreuung durch eine multiprofessionelles Notfallberaterteam aus dem eigenen Haus und auf Wunsch dann auch (über den D-Arzt geregelt) die Vermittlung in eine externe professionelle, durch die Berufsgenossenschaft etablierte Traumaberatung und ggf. -therapie vorsieht. Die Erfahrungen sind sehr gut, insbesondere für den Zusammenhalt und den professionellen Umgang mit Krisen. Die Berufsgenossenschaft fördert unseren Ansatz als vorbildliches Projekt. Auf Wunsch geben wir gerne weitere Informationen und Materialien.
Prof. Dr. Dr. Martin Hambrecht
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Evang. Krankenhaus gGmbH
Darmstadt
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am Donnerstag, 26. Dezember 2013 um 09:33

Kritik an Begrenzung dieser wichtigen Initiative auf die Ärzte

Unsere eigene Erfahrung an einer großen psychiatrischen Abteilung an einem Allgemeinkrankenhaus zeigt: Dieses wichtige Thema ist nicht auf die Ärzteschaft begrenzt. Medizin ist Teamwork und gerade nicht-ärztliche Berufsgruppen (vom Rettungsdienst über die Pflege in der Notaufnahme bis zur Helferin auf der Demenzstation) sind von traumatischen Erfahrungen besonders betroffen. Ergänzend zu unserem umfassenden Deeskalationskonzept haben wir daher an unserem Haus ein dreistufiges Modell der Hilfe für traumatisierte Mitarbeiter (jeglicher Berufsgruppe) entwickelt, das bedarfsorientiert zuerst die kollegiale Untersuchung vor Ort, dann die Betreuung durch eine multiprofessionelles Notfallberaterteam aus dem eigenen Haus und auf Wunsch dann auch (über den D-Arzt geregelt) die Vermittlung in eine externe professionelle, durch die Berufsgenossenschaft etablierte Traumaberatung und ggf. -therapie vorsieht. Die Erfahrungen sind sehr gut, insbesondere für den Zusammenhalt und den professionellen Umgang mit Krisen. Die Berufsgenossenschaft fördert unseren Ansatz als vorbildliches Projekt. Auf Wunsch geben wir gerne weitere Informationen und Materialien.
Prof. Dr. Dr. Martin Hambrecht
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Evang. Krankenhaus gGmbH
Darmstadt
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am Donnerstag, 9. Januar 2014 um 16:03

Überschrift nicht eindeutig zuzuordnen

bei der Überschrift auf dem Deckblatt des DÄ : "Traumatische Erlebnisse in der Klinik; Hilfe für Kollegen in Not" habe ich primär an Mobbing gedacht; ich denke das wäre mindestens ein ebenso wichtiges Thema, bei dem es um traumatisierte Ärzte und Ärztinnen geht; kenne genug Kollegen, die ein Lied davon singen können.

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