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Avatar #103070
am Mittwoch, 14. Mai 2014 um 20:19

Eine Aussage so schwachsinnig wie die andere...

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Homosexualität ist keine Krankheit
vom Mittwoch, 14. Mai 2014
Wie so häufig wird auch hier immer wieder dieselbe Sau durchs Dorf gejagt:
Angeblich wollen entweder Ärzte oder Christen (üblicherweise Katholiken oder Evangelikale) Homosexuelle gegen ihren Willen (so wird es zumindest implementiert) von ihrer Homosexualität "heilen".
Üblicherweise stimmt davon gar nichts, denn das wäre rechtlich überhaupt nicht möglich.
Die Mehrheit der Menschen interessiert sich überhaupt nicht für Homosexuelle, weder worin diese den Grund für ihre Neigung sehen noch was diese so im Einzelnen machen.
Die Leute haben heutzutage ganz andere Sorgen.
Die Stellungnahmen von Standesvertretungen der Ärzte kuschen aber vor dieser Art des Political Correctness und biedern sich auch noch an dieses an.
Natürlich kann und sollte man niemanden gegen seinen Willen eine Therapie aufzwingen - das gilt aber für alle Therapien.
Wichtig bei diesem Thema ist es aber sicherzustellen, dass diejenigen, die unter ihrer Homosexualität leiden und sie überwinden wollen, die Chance auf eine Therapie bekommen.
Und genau das darf scheinbar nicht sein....warum nicht?
Avatar #685000
am Mittwoch, 14. Mai 2014 um 23:49

Frage an Henry I

Eine Therapie mit welchem Ziel? "Überwindung der Homosexualität"? Schon einmal versucht Ihre (unterstellte) Heterosexualität zu "überwinden"?

Therapeutische Unterstützung von Menschen, die mit der erlebten direkten und indirekten Diskriminierung und Stigmatisierung besser umgehen lernen möchten, kann sicherlich angeraten sein. Alles andere verstößt gegen den ärztlichen Ethos, da sie das Patientenwohl gefährden. Wer anders handelt sollte sicherlich besser den Beruf wechseln und Gesundbeter oder Handaufleger werden...
Avatar #79783
am Donnerstag, 15. Mai 2014 um 15:20

ist doch sonderbar...

... bei sonstigen Personen mit einer Abweichung der Sexualpräferenz wird doch von Betroffenen und Therapeuten erwartet, dass sie genau das tun: Ein Individuum darin unterstützen, auf das Ausleben seiner Sexualiät zu verzichten!
Päderasten MÜSSEN therapiert werden, an ihrer Homosexualität leidende Menschen (soll es ja geben!) DÜRFEN NICHT?
Avatar #661913
am Donnerstag, 15. Mai 2014 um 16:12

Begriffsstutzige Therapeuten?

Wenn die Delegierten des Weltärztebundes sogenannte Reparations- beziehungsweise Konversionstherapien strikt ablehnen, weil sie nicht nur unwirksam sind, sondern sich sogar negativ auf die Gesundheit auswirken können, dann stellt sich doch als erstes die Frage, warum es – wie die Sendung zeigte –trotzdem nicht wenige „Therapeuten“ (auch Ärzte!) gibt, die dennoch Homosexualität als Krankheit ansehen und mit genau diesen „Therapien“ behandeln. Und es spricht ehrlich gesagt nicht für die BÄK bzw. Herrn Montgomery, dass er jetzt die Panorama-Redaktion für das Aufdecken dieses offensichtlichen Widerspruchs kritisiert, statt in den eigenen Reihen dafür zu sorgen, dass dort keine Scharlatane tätig werden. Wenn die Aussagen der Generalversammlung des Weltärztebundes „unmissverständlich“ sind, sollte die BÄK dafür Sorge tragen, dass sie auch diejenigen unter ihren Mitgliedern verstehen, die das bisher offensichtlich noch nicht getan haben. Erst recht nicht sollte sich die BÄK hinter „Therapeuten“ stellen, die offensichtlich Krankenkassenbetrug betreiben, indem sie „Schwulentherapie“ unter einer anderen Diagnose abrechnen, wie es in der Sendung deutlich wurde. Hierzu wäre eine Stellungnahme von Herrn Montgomery interessanter gewesen.
Avatar #103070
am Donnerstag, 15. Mai 2014 um 21:17

Antwort an ab-leser

Ich habe ausdrücklich Menschen gemeint, die homosexuell empfinden und darunter leiden, also gerne heterosexuell empfinden würden.
Bei meiner Sichtweise steht das Individuum im Vordergrund, keine kollektivistische Weltsicht, die missliebige Menschen unterdrückt.
Und falls es Menschen gibt, die heterosexuell sind, aber gerne homosexuell werden würden, so dürften diese nach meiner Auffassung sich ebenfalls gerne Hilfe suchen (mir selbst ist allerdings keine Person mit diesem Wunsch bekannt).

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