am Freitag, 3. Oktober 2014 um 12:06

rote Zahlen finden sich überall

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Immer mehr Universitätskliniken in den roten Zahlen
vom Donnerstag, 2. Oktober 2014
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Man kann die Klagen der Universitätskliniken nachvollziehen. Man kann aber auch sagen, den Universitätskliniken geht es hervorragend im Vergleich zu den kommunalen Krankenhäusern, und die Situation verschlechtert sich, je kleiner die Häuser sind. Man kann auch sagen, das System der DRG ist landesweit ein übles System, und ie Universitätskliniken haben noch die Fälle mit den höchsten Erstattungszahlen pri Aufenthalt vorzuweisen. Man kann auch sagen, daß es den Niedergelassenen keinen Deut besser geht und daß Fallpauschalen und Zuwachsbegrenzungen ebenso bremsen wie DRG.
Man sollte vielleicht, statt ein größeres Stück vom Kuchen zu verlangen die grundsätzliche Frage stellen, wie lange sich Deutschland noch eines Gesundheitssystems der Premiumklasse bedienen will zu Dumpingsätzen.
Entweder muß die Politik (das ist kein Abstraktum, sondern eine Versammlung von gewählten Vertretern, also konkrete Menschen aus Fleisch und Blut) dafür sorgen, daß das geld tatsächlich der Leistung folgt. oder sieselbe Politik muß sich dazu durchringen ihrem Volk (das ist kein Abstraktum, sondern ...) zu sagen, wir können und wollen zukünftig bestimmte Leistungen nicht mehr haben.
Wir fahren Mercedes und versichern den wie einen VW Polo.
Die Universitätskliniken bitte ich um mehr Solidarität.
Sie sind die dünne Spitze einer Pyramide, was die Anzahl an Leistungen angeht, und sie sind die breite Basis einer Pyramide, was den Anteil an den Ausgaben angeht.
Dr.Karlheinz Bayer, Bad Peterstal

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