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Avatar #675503
am Montag, 21. September 2015 um 22:50

Pflegefall? Unproduktiv! Kein Wert für die Gesellschaft.

Kommentar zur Nachricht
Deutsche verdrängen das Thema Pflegebedürftigkeit
vom Montag, 21. September 2015
Das sind die Fakten, die niemand ausspricht aber jeder der "oberen Zehntausend" lebt. Fakt ist, wie angesprochen, dass die Menschen zu sehr von der Regierung und den Unternehmen betrogen werden, als dass sie sich eine Pflegeversicherung leisten könnten. Daher wird die furchtbare Zukunft von der Unterschicht verdrängt und von der Oberschicht weder thematisch noch praxistauglich gewollt.
Avatar #115425
am Dienstag, 22. September 2015 um 14:08

Diejenigen, die eine Zusatzpflegeversicherung bräuchten werden ausgeschlossen

Gerade diejenigen, die gesundheitlich angeschlagen sind, werden von den Privaten Versicherern ausgeschlossen, bzw. können die horrenden Prämien nicht zahlen. Kein Durchschnittsverdiener kann sich gegen einen Pflegefall ausreichend absichern. Ich habe schon mit 18 Jahren (bin jetzt 63) dafür plädiert, dass eine ausreichende gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt werden müsste. Das hat auch psychologische Gründe, weil jeder einen Pflegefall aus seinem Gedächtnis streichen möchte. Verständlich, denn ich lebe jetzt und weis nicht/will auch nicht wissen, was mich in dieser Beziehung noch treffen wird. Das ist psychologisch gesehen auch ein gewisser "Selbstschutz"
Avatar #79783
am Dienstag, 22. September 2015 um 23:11

#Herz 1952

Das gleiche gilt ja auch für die private Berufsunfähigkeitsversicherung!
Wer als junger Mensch mit der inflationären Diagnose "Depression" stigmatisiert wurde, verliert für viele Jahre die Möglichkeit, irgenwelche Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit, Lebensversicherungen oder Kreditversicherungen abschließen zu können, und selbst nach Jahrzehnten müssen noch horrende Beitragaufschläge geleistet und Leistungsausschlüsse hingenommen werden.
Für Berufsunfähigkeits- und Pflegezusatzversicherungen sollte ein Kontrahierungszwang für die Anbieter ohne Gesundheitsprüfung gesetzlich verankert werden - geringfügig höhere Beiträge für alle spiegeln dann das Solidarprinzip wieder... Gendermäßig gelang das doch auch - es gibt keine getrennten Frauen- und Männertarife mehr!

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