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Avatar #110369
am Montag, 20. Juni 2016 um 23:56

Zucker in den Tank...

Kommentar zur Nachricht
Anteil der schweren Adipositas in Deutschland nimmt zu
vom Montag, 20. Juni 2016
Egal, welches verarbeitete "Lebensmittel" bzw. welchen Füllstoff man im Supermarkt erwerben will, es ist nahezu alles raffiniert gezuckert. Und gesäuert plus gesalzen, wohl damit man noch mehr zuckern kann. Als Alternative allenfalls noch aspartamisierte Füllstoffe. Gerne noch abgerundet mit Monsantos Roundup, zusätzlich zum Zucker und den Säuren.

Zucker ist ein perfektes Gift. Die verträgliche Dosis schnell überschritten, trotzdem schleichend. Keep them fat and impotent, ein Slogan aus dem Befreiungsprogramm von Karlspreisträger Terrorbomber Churchill für die Deutschen.

Daß wir gesund altern, kann auch nicht gewollt sein. Und Dicke sind ein gutes Substrat für Geschäfte. Die kurbeln die Wirtschaft an, mehr Wachstum! Die verbrauchen schon mal mehr. Und dann sind sie multimorbid. ... süßer kann Siechen nicht sein, da haben alle Anleger etwas davon, Börsebius jauchzt, die schwarze Null auch, nur der Dicke nicht, der ächzt und ist systemrelevant. Die Fed will uns fat.

Es ist der ubiquitäre raffinierte Zucker, der fett und krank macht. Der ist im vereinigten Wirtschaftsgebiet alternativlos, gehört zu Ganthens "veränderten Umweltbedingungen", kann sich ja ein Karrierist darauf habilitieren in der "Operation Karriere".

Mit Karriereforschern ist es wie mit Karrierepolitikern, die nützen nur sich selbst, aber sind in der Regel immerhin die besten, die man für Geld kaufen kann. Das gilt allemal im vereinigten Wirtschaftsgebiet. Ein expandiertes Rheinwiesenlager wäre auch zu aufsehenerregend gewesen und wenig profitabel. Das süße Siechen ist eleganter und läßt die Kasse klingeln.

Immer daran denken, der Teufel macht nur Angebote.
Avatar #691359
am Mittwoch, 22. Juni 2016 um 21:06

Beinahe ein normaler Kommentar

hätte dies werden können, wären da nicht wieder diese nationalistischen Ausfälle von jpink. „Karlspreisträger Terrorbomber Churchill“ in der Einleitung und „ Ein expandiertes Rheinwiesenlager“ als Alternative zur bariatrischen Operation sind zwei große Brocken antibritischer Ressentiments in einem Kommentar zu einem Artikel über die Ernährung der deutschen Bevölkerung. Und wenn schon antibritisch, warum dann nicht auch der naheliegende Hinweis auf das legendäre schlechte britische Essen?

Das Vereinigte Königreich hat jedenfalls genug mit eigenen Ernährungsproblemen zu kämpfen. An unserer Fettsucht sind wir Deutschen selbst schuld. Aus meiner Sicht gehen die Seitenhiebe im Beitrag von jpink deutlich am Thema vorbei. Es geht hier um Ernährung, nicht um die Geschichte des 2. Weltkriegs. Auch wenn der Kommentar einen satirischen bzw. sarkastischen Stil pflegt, bleibt die Frage ob der Verweis auf die Rheinwiesenlager als Diäthilfe noch durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt ist. Auch fehlt dem Kommentar von jpink die innere Logik: Was wollte nun Churchill für Deutschland? Eine hyperkalorische Ernährung (wie in der Einleitung beschrieben) oder eine hypokalorische Ernährung (Rheinwiesenlager)? Ich sehe lediglich einen Zweck dieses Kommentars: die Leserschaft des DÄ permanent und unterschwellig wie Pawlow’sche Hunde mit nationalistischen Parolen zu konditionieren. Deshalb muss ich auch wieder einmal die Spaßbremse spielen.

Quellen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Strategic_bombing
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinwiesenlager
https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Hund
Avatar #110369
am Donnerstag, 23. Juni 2016 um 07:08

The economic Illiterate, der dicke Bomber und ich

Sie werfen mir permanent "menschenverachtung" vor, wollen mir aber das ansonsten vernachlässigte Informieren über einen Großschlächter und seine multiplen menschenverachtenden Ideen als "Ressentiment" unterschieben. Dabei hat er das entscheidende Zitat zum Thema formuliert.

Daß die Briten im Schnitt auch fetter werden, soll mich nun wundern? Stalin brachte seine Leute zu Millionen um. Diese Kräfte wirken nach wie vor, wurden nie ehrlich aufgearbeitet und bewältigt.

Weltwirtschaftlich wird alles über das angelsächsische Finanzsystem abgewickelt, City of London (dies meint einen exterritorialen Finanzstandort in London – ist kein Tanz-Club!), Wallstreet und Fed als Hauptquartiere. Sie können die Politik nicht ohne die Finanzwirtschaft verstehen. Die Blütenmacher kaufen ganze Produktionsstraßen und garnieren die heutigen Füllstoffe mit allem möglichen. Zucker ist das perfekte Gift, er bringt nur langsam um.

Natürlich macht der Teufel nur Angebote. Mir ist der Teufel keineswegs gewachsen. Aber der Masse schon.

Die Globalisierung ist weder gottgegeben noch ein irdischer Segen. Es ist die NWO essentieller Psychopathen, der globale Faschismus. Der Krieg läuft über die Dollarblüten. Erst kommen die Bomben, dann der Dollar, und bald dann verelendet der "befreite" Landstrich, und die Völker wandern. Die Angelsachsen haben ihre Massenmörder bis heute nur derart aufgearbeitet, indem sie ihnen Orden für ihr Wüten anhängten. Ich gehe einfach davon aus, daß diese Typen nicht mit dem dicken Terrorbomber ausgestorben sind, sondern heute nur subtiler ihrem üblen Werk nachgehen. Ich bin wachsam und versuche, den Blick auf das Ganze zu richten.

Wir brauchen keine Adipositasforscher oder "Behandler". Egomaten, die in der Operation Karriere den Wald vor Bäumen nicht sehen, bringen keine Lösungen, sondern betreiben Symptomdokterei. Ich habe die Ursache benannt, es ist leicht, da anzusetzen.

Werden auch Sie politisch mündig. Nehmen Sie den wirtschaftshistorischen Faden auf.

Ich bin Preuße, das ist man nach Abstammung. Lesen Sie mal die Eingangsformel der ZPO, die BRD kann als NGO nach Artikel 133 des Bonner Militärgrundgesetzes keine Gesetze aus sich selbst heraus formulieren.
https://www.gesetze-im-internet.de/stpoeg/BJNR003460877.html

Die BRD ist der pseudolegitimierte Verwalter des Reichsfragments, dem Vereinigten Wirtschaftsgebiet (Art. 133GG), der Angelsachsenbesatzer-Kolonie mit einer Realabgabenquote von mindestens 70% (Art. 120GG). Wahrhaft glückliche Sklaven, die diesen tributpflichtigen Status betonieren wollen.
Avatar #697854
am Donnerstag, 23. Juni 2016 um 13:00

Zurück zum Thema von ZUNEHMENDER Adipositas und Änderung der Ernährung, das ist kein tabu!

Ursache etwas vereinfacht: nicht mehr selber kochen -> McDonald
dazu die OECD-Statistik von 2007 mit dem Bevölkerungsanteil an Adipositas:

USA 34,3
UK 24,0
Deutschl. 13,6
Japan 3,4

besonders beunruhigend ist die schnelle Zunahme verglichen mit nur ca. 10 Jahre vorher,
da war die USA auch schon bei 13%, England bei 7%, Deutschland keine Daten (wie so oft) und Japan bei 2 %
Da sollte man sich (AOK) dann auch nicht sträuben, die effektivste Therapie bei schwerer Adipositas mit zu übernehmen, das ist nicht nur menschlich, sondern auch ökonomisch angezeigt.
Es gibt Bevölkerungsgruppen im Pazifk, bei denen ist der Adipositasanteil nach Umstellung ihrer früheren Ernährung auf "amerikannische Kost" beim 100% angelangt.

Man muss der Wahrheit ins Auge sehen, lieber Staphylokokken-Rex,
damit scheinen Sie Probleme zu haben.
Avatar #115425
am Donnerstag, 23. Juni 2016 um 14:03

Zum Glück sind nicht alle Krankenkassen AOK's

In unserem Kreis hat die AOK Bayern, einem jungen Mann eine Magenbandoperation verweigert, bzw. einer Klinik in Hessen keine Kostenzusage hierfür gegeben. Der junge Mann (27, BMI 64) starb nach 2 Wochen Koma.

Die ungefähre Vorgeschichte: Als jugendlicher Erwachsener sportlich, normalgewichtig. Beschäftigung als Auslieferungsfahrer aufgenommen. Zeitmangel, Arbeitsdruck, ernährt bei McDonalds und Co.

Die verzweifelten Eltern wandten sich an eine Tageszeitung, wobei der Mann jedoch schon im Krankenhaus war und später nach einer Not-OP am Bein ins künstliche Koma gelegt wurde.

Ein Adipositas Professor einer Münchner Klinik schrie hierzu einen Kommentar dazu geschrieben, dass er dies nicht verstehen kann (das Verhalten der AOK Bayern), andere Krankenkassen sind beim Genehmigungsverfahren wesentlich schneller (2-3 Monate).

Daraufhin habe ich mit der Klinik in München in Verbindung gesetzt und den Originaltext des sog. Nikolausurteils des BVerfG als Link geschickt. Er meinte dieses Urteil (vom 6.12.2005) hätte den Mann retten können. Zwar handelt es sich um ein Einzelfallurteil wegen eines Duchenne -Patienten, ein solches Urteil hat aber zumindest Leitlinien-Charakter.

Ich habe auf eine Strafanzeige gegen die AOK verzichtet - aus Rücksicht auf die Eltern (nicht noch mehr aufwühlen) - obwohl mich die Mitarbeiter des Professors sogar drum gebeten haben.

Die Ermittlungen hätten auch gegen die Klinik in Hessen laufen müssen (Tod durch Unterlassung) und die AOK wäre wohl ungeschoren davongekommen, weil gesetzlich zu hohe Hürden vor eine solche OP gesetzt werden. Viele davon auch unwirksam.

Es ist eine Schande und unverantwortlich, ja kriminell, was sich die Vorstände mancher Krankenkasse erlauben.

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