DÄ plusForenKommentare NewsEigentlich kann jeder was gegen Scharlatane unternehmen.....

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Avatar #697854
am Dienstag, 12. Juli 2016 um 20:21

vielleicht sollte man daran erinnern,

... dass eine Krebsheilung nur durch Therapie möglich ist und ein "screening" noch keine Therapie darstellt. Das gilt schon seit weit über 100 Jahren. Und die Differenz zwischen Inzidenz und Mortalität beschreibt numerisch den Therapieerfolg, der gerade beim Mamma-Ca doch sehr hoch ist verglichen Lunge oder Magen. Der "Fortschritt" durch sceening ist naheliegend die Therapie in einem früheren "lokalem" Stadium. Wenn trotzdem noch 17.670 Frauen 2014 daran gestorben sind, ist das kein Grund die Hände in den Schoß zu legen und "watchfull waiting" zu predigen, bis die Metastasen da sind, oder gar das screening als gefährlich hinzustellen. Dafür ist das Alter gerade bei diesem Tumor viel zu gering UND die Operation vom Risiko minimal.
Ich warte schon mit Schrecken auf die Zeit, da ein Rechner das Todesurteil sprechen wird. Bei den Banken ist das mit der Altersgrenze heute schon so unmenschlich, keiner regt sich noch darüber auf.
Bei der Jugend (nur Mädchen) ist man da merkwürdigerweise sehr viel großzügiger (HPV-Impfung).
Avatar #715075
am Mittwoch, 13. Juli 2016 um 04:17

"Der Bericht ist irreführend"

Es ist wie Radiologe5678 gesagt hat: "Der Bericht ist irreführend"!

Aber das ist keine Überraschung....

Die echten Fakten über Brustkrebs und Mammografie (Bruströntgen) haben schon lange gezeigt, dass die Früherkennung von "Krebsen" mit Präventionsmaßnahmen (Beispiel: Mammografie) in vielen Fällen wegen Überdiagnosen falsch ist (Mammografie ist meistens Früherkennung von falschen "overdiagnosed" Krebsen und Spätererkennung, nicht Früherkennung, von echten Krebsen) , aber ganz viele Frauen trotzdem behandelt werden. Das Ergebnis is, dass Millionen von Frauen missbehandelt und umgebracht worden sind wegen diesen "fortgeschrittenen" Untersuchungen und medizinischen Behandlungen, und dass Mammografie viel mehr schweren Schaden anrichtet als dass es bedeutendes Gutes bringt (Quellen: Peter Gotzsche's 'Mammography Screening: Truth, Lies and Controversy' and Rolf Hefti's 'The Mammogram Myth').

Jeder der dieses Thema ein wenig genauer anguckt, kann sehen, dass es fast ausschliesslich fabrizierte Statistiken und "wissenschaftliche" Daten/Evidenz vom medizinischen Riesengeschäft sind, die diese Tests unterstützen.

Das riesige medizinische Krebsgeschäft hat schon jahrzehntelang das Volk angelogen mit falschen Statistiken. Dieses riesengrosse Geschäft sagt den Leuten wie unglaublich "forgeschritten" ihre Präventionsmaßnahmen, Untersuchungen und Behandlungen sind, aber verschweight den grossen Schaden, den sie wirklich anrichten. Es ist fast alles Lüge.
Avatar #697854
am Mittwoch, 13. Juli 2016 um 07:08

@WeiterZwei bitte beim Thema bleiben! Es geht um die diagnostische Qualität einer Untersuchung!

"dass Millionen von Frauen missbehandelt und umgebracht worden sind " das ist eine freche Lüge!!!
Sie wissen offenbar nicht was das Wort Evidenz bedeutet. Medizin war historisch immer von einem Rattenschwanz von Scharlatanen begleitet, denen man die Behandlung von Krebs heute gesetzlich verbieten sollte, wie ihrem zitierten Herrn Hefti, der "Nahrungsergänzung" verkauft. Und ihr Peter Gotzsche hat gar nichts "bewiesen", sondern Statistiken so abartig formalistisch kritisiert, dass seine Publikation gelöscht wurde.
Wollen sie eine Frau mit Krebsverdacht, immerhin der häufigste, zur "statistischen Randomisierung" von einer Behandlung ausschließen? Damit würde der Arzt im Knast landen!

Na klar Ärztebashing ist modern, wie etliche andere "pseudowissenschaftliche" Moden, eine Emanzipation der Doofen und Bösen.
Avatar #697854
am Mittwoch, 13. Juli 2016 um 09:12

was zu kritisieren ist bei Krebserkrankungen, ist NICHT die "Schulmedizin",

die übrigens noch kein Mensch klar definiert hat, sondern die "Alternativmedizin". Schon ein irreführender Begriff, da das keine Medizin ist. Ich habe es selbst erlebt, dass sogar eine im Krankenhaus tätige Ordensschwester, nach erster (klarer) Brustkrebsverdachtsdiagnose von einem Heilpraktiker "abgeworben" wurde, der sie solange behandelt und "beruhigt" hat, bis sie quittegelb war (Lebermetastasen) und der Primärtumor schon aus der Brust sichtbar herausgewachsen war. Natürlich ist daran gestorben. Ich habe die Ärztekammer damals gefragt, ob man gegen solche Scharlatane nichts unternehmen könne.
Nein war die Antwort, nur gegen Ärzte. Die würden im Gefängnis landen die Alternativmediziner dürfen das straflos und die müssen auch keine Aufklärung betreiben.
Für mich ist diese völlig irrationale Hetze gegen das Mammographiescreening ein echter WENDEPUNKT in der deutschen Gesundheitspolitik, es geht bergab, Tote werden in Kauf genommen.
Auch sog. Wissenschaftler (Ökonomen) beteiligen sich daran.
Avatar #115425
am Mittwoch, 13. Juli 2016 um 14:29

Eigentlich kann jeder was gegen Scharlatane unternehmen.....

.....wenn er nur früh genug davon erfährt. Aber das ist der Haken.

Wenn jemand davon Kenntnis erhält, dann er nämlich den Fall bei der Staatsanwaltschaft anzeigen.

Aber, ob es der betroffen Person noch hilft ist fraglich. Aber vielleicht könnten andere Fälle dadurch verhindert werden.

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