DÄ plusForenKommentare NewsLasst doch mal einen Patienten "reden"

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Avatar #648603
am Dienstag, 26. Juli 2016 um 16:58

Besser wissen? Besser machen!

Herr Kollege Schätzler, Sie hat keiner gefragt? Ist doch auch nicht nötig. Schließlich nehmen Sie ja auch ungefragt jederzeit und überall ausführlich Stellung. Allein hier im DÄ online offenbar mehr als 1700 mal in den vergangenen 6 Jahren.

Aber wenn Sie alles so viel besser wissen und uns die Welt erklären: Wie wäre es mit einem echten konstruktiven Vorschlag, der die Sitution wirklich verbessert? Denn dass wir alle unseren Patienten Listen mitgeben ist gut und sicher auch richtig. Tue ich auch und halte ich für selbstverständlich. Was aber aus diesen Listen wird, wenn es denn mehrere sind, können Sie und ich und alle anderen in der Praxis sehen. Ein großes Durcheinander mit erheblichem Risikopotential!

Also, wo sind Ihre Vorschläge jenseits der Darstellung Ihrer humanistisch-altsprachlichen Gymnasialbildung, der sinnlosen Inhaltsanalyse eines Beispiels(!) und schließlich der Forderung, dass man doch zukünftig (wieder) das Muster 16 nutzen solle, um den Patienten über die Einnahme seiner Medikamente ins Bild zu setzen?

Wenn Sie ernst gemeinte haben: Bitte sehr. Immer her damit!
Avatar #115425
am Mittwoch, 27. Juli 2016 um 16:06

Lasst doch mal einen Patienten "reden"

Also, grundsätzlich finde ich den Vorschlag von Herrn Dr. Schätzle nicht schlecht. Es wäre "nur" ein ordentliches Softwareprogramm bei den Apotheken erforderlich.

Es geht allerdings auch zuhause über den PC und zusätzlich mit "Hardcopi" auf "P" - wie Papier. Natürlich ist dies wohl für die meisten Patienten nicht praktikabel.

Aber viel "verwirrender" finde ich noch, dass durch die Unterschiedlichen Herstellerfirmen - und auch jede Krankenkasse hat verschiedene Rabattverträge - verschieden farbige Verpackungen mit großen Firmenlogos mit relativ kleinen Medikamentennamen im Handel (Apotheken) sind. Noch dazu, wenn es verschiedene Hersteller sind, auch verschiedene Bezeichnungen für das gleiche Medikament.

Damit noch nicht genug. Verschieden Medikamente mit zum Teil sehr unterschiedlicher Wirkung sehen auch noch in Größe und Farbe fast gleich aus und sind beim Einsortieren manchmal nur mit der "Lupe" oder mit "Adlerauge" nicht leicht zu unterscheiden. Oder auch beim Schlucken kann die Frage entstehen, welches Medikament ist mir den gerade runtergefallen oder auch nur in der Hand hängengeblieben. Ich habe auch schon Medikamente neu verschreiben lassen und einen, wenn möglich, anderen Hersteller genommen, weil dir Tabletten so klein waren und kaum zu teilen waren, weder mit den Fingern - die waren nach 2 Versuchen taub - noch mit einem "guten" Tablettenteiler, diesem sind sie auch immer "weggerutscht" und es gab dann nicht die Hälfte, sondern eher zwei Drittel und ein Drittel.

Aber ein guter Medikamentenplan ist auch deshalb wichtig, dass man ihn bei einem Notfall entweder selbst oder durch einen Angehörigen gleich "bei der Hand" hat.

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