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Avatar #94906
am Dienstag, 20. Dezember 2016 um 10:02

Der Versorgungsauftrag der Bevölkerung

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Lieferengpässe: Ärztekammer Hessen drängt auf politische Lösung
vom Montag, 19. Dezember 2016
bleibt mal wieder bei den Ärtzen und Pflegern etc. Dienstpläne 24/7 mit immer weniger Personal, da die Aktiengesellschaftskrankenhäuser Gewinn erwirtschaften müssen, Presenzpflichtzeiten in den Praxen bei immer schlechteren Einnahmen und immer mehr sinnlosem Papierkram. DIe Pharmaindustrie macht nur Profit mit Medis die teil mit höchst fragwürdigen Studien zugelassen werden und verknappt die Menge um den Preis hoch zu halten (siehe impfstoffe). Wenn ein Medikament von der Kasse bezahlt wird müssen die Hersteller verpflichtet werden die Versorgung zu gewährleisten. dannmuss man eben 2 Produktionsstandorte haben. Das wäre ganz einfach zu Regeln, wenn der politsche Wille vorhanden wäre. Wenn eine Praxis zu hat wg Krankheit machen die Kollegen die Arbeit mit.
Avatar #115425
am Dienstag, 20. Dezember 2016 um 17:05

Billig, Billig, Billig.

Bei jeder Ausschreibung müsste zumindest die Zuverlässigkeit geprüft werden. Mittlerweise zweifele ich sogar die Wirkstoffäquivalenz meiner Generika an.

Abgesehen davon, dass die Tabletten, die geteilt werden sollten, trotz Teilungsrille nicht brechen und auch nicht für Tablettenteiler geeignet sind. Andere "zerbröseln" oder brechen trotz großer Teilungsrille nicht da wo sie eigentlich brechen sollten, und das bei Phenproucumon.

Dass die Pharmaindustrie jedoch keine "guten Medikamente" auf den Markt bringen will stimmt aber so nicht. Es ist lediglich der G-BA, der ständig Fehlentscheidungen trifft, sowohl auf den Nutzen (wird oft nicht geprüft). Beim Zusatznutzen (Wegfall von teils gefährlichen Nebenwirkungen) wird einfach auf "kein Zusatznutzen" plädiert.

Immer mehr Hersteller stellen deshalb den Vertrieb in Deutschland ein. Obwohl diese Medikament nicht ausgeschlossen sind von der GKV-Erstattung, weigern sich Ärzte diese zu verschreiben, bzw. Verlangen vom Patienten einen Antrag auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Dies betrifft anscheinend hauptsächlich die AOK'en. Die Ärzte sind regelrecht bei Verschreibungen "AOK-geschädigt und verängstigt".

Aber letztlich bleibt doch alles an den Ärzten hängen. Seit dem Nikolausurteil von 2005 hat der G-BA in einer Pressemitteilung "eingeräumt", dass der G-BA nicht den Einzelfall regelt, sondern nur den Durchschnitt (Evidenz heißt, dass Einfälle "auf der Strecke" bleiben.

Ein Arzt hat jedoch das etwas anders ausgelegt, weil Ärzte nicht einmal Rechtsvorlesungen im Medizinstudium haben.

Aber Auch für Ärzte gilt das Grundgesetz, das SGB (Rechte und auch dadurch Pflichtenen) und wenn es hart auf hart kommt, auch das Strafgesetzbuch. Auf den G-BA und auch auf die KV'en dürfen sich nicht berufen. Das sind - neben den Krankenkassen - diejenigen, die solche Schreiben natürlich nicht veröffentlichen.

Darunter leiden sowohl Ärzte, als auch die Patienten, wenn diese ihre Rechte nicht wahrnehmen können (z. B. Behandlungsfehler, z.T. mit Körperverletzung usw.).

Den "Schwarzen Peter" haben sowohl Ärzte als auch Patienten, dadurch, dass medizinisch unbedarfte die Richtlinien und Gesetze machen.

PS: Es sind nicht einmal die Hersteller mit denen die Krankenkassen die Verträge machen, sondern meistens wieder nur Pharmahändler, die sich dann die billigsten Hersteller raussuchen.

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