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am Donnerstag, 5. Januar 2017 um 16:40

Desinformationen durch den G-BA

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Erneut Streit um Zusatznutzen neuer Medikament
vom Mittwoch, 4. Januar 2017
Es kommt ständig zu kriminellen Fehlentscheidungen durch den G-BA was Nutzen und Zusatznutzen betrifft. Es wird nur nach dem Preis entschieden. Der CIA ist ein Waisenknabe dagegen, was die Bewertung und Desinformation durch den G-BA betrifft.

Allerdings haben auch die Ärzte den "Schwarzen Peter". Laut einer Pressemitteilung von 2011 als Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 06.12.2005 hat der G-BA einräumen müssen, dass er nicht den Einzelfall entscheidet, sondern seine Entscheidungen sich nur auf allgemeine Fälle bezieht. Zwei Krankheiten können praktisch schon als Einzelfall beurteilt werden, wie der Nutzen nur nach der dafür vorgesehenen Krankheit bezieht. Auch Zusatznutzen, z.B. der Wegfall einer potentiell gefährlichen Nebenwirkung neuer Medikamente werden einfach unter den Teppich gekehrt, sogar in Bezug auf die die Richtlinien des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

Natürlich werden solche Informationen zu Gunsten der Patienten nirgendwo richtig veröffentlicht auch nicht auf den Home-Pages der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Rechtlich gesehen ist das Betrug an den Patienten, aber Recht hat man nicht, Recht muss man bekommen. Das ist der oberste Rechtgrundsatz. Der zweite lautet: Wenn man jemand verletzt oder gar tötet und es wird einem nicht nachgewiesen, gilt man rechtlich als unschuldig.

Ich gewinne immer öfter den Eindruck, dass der zweite Satz auf das ganze System zutrifft, einschließlich der Ärzte.

Juristisch gesehen arbeiten Ärzte sozusagen im einem "Streichelzoo". Kaum ein Patient ist in der Lage, die Situation richtig einzuschätzen, deswegen werden die Ärzte bei Fehlentscheidungen meistens verschont.

Ich schließe ausdrücklich die Fälle aus, bei denen das Risiko nicht vorhersehbar ist. Grundsätzlich gibt es keine "Behandlungsgarantie". Aber eine Verstoß gegen fach- und sachgerechte Behandlungen fällt nach wie vor unter das Strafgesetzbuch.

Ich selbst bin momentan dabei, die Kostenzusage von der Krankenkasse für ein Medikament zu erhalten, das zwar nicht ausgeschlossen ist von der GKV-Verordnung, aber in Deutschland wegen gescheiterten Preisverhandlungen nicht mehr vertrieben wird.

Laut Auskunft der Rechtsabteilung der UPD (unabhängig, aber vom Spibu der GKV "ins Leben gerufen"), müsste es genügen, wenn der Arzt ein GKV-Rezept ausstellt, evtl. mit einer kurzen Begründung. Aber da mach mein Facharzt nicht mit. Er ist offensichtlich "AOK-geschädigt".

Aber auch ihr Ärzte habt Rechte (dadurch auch Pflichten gegenüber Patienten) gegen Krankenkasse und KV'en. Notfalls müssen diese Rechte (Geld gegen Leistung) eben eingeklagt, bzw. begründet eingefordert werden.

So, wie ich es machen musste wegen meines zustehenden Krankengeldes. Es gab schon ein Urteil deswegen, dass in Fällen wie meinem, das KG weiterzuzahlen ist. Dazu habe ich die Hilfe eines Rechtsberaters in Anspruch genommen, der der KK das Urteil sozusagen "unter die Nase gehalten hat". Die Kosten hierfür musste die KK (leider die Versichertengemeinschaft und nicht der verantwortliche Mitarbeiter)zahlen (ca. 500,-- Euro für ein Schreiben).

Es wird überall versucht, zu betrügen.

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