DÄ plusForenKommentare NewsEs sollte eigentlich heisen: "Nur jedes 3. Medikament ohne Zusatznutzen"

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Avatar #94906
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 10:35

Das wird noch schlimmer!"!

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Kritik an Dominanz der Gates-Stiftung in der Weltgesundheits­organisation
vom Dienstag, 31. Januar 2017
Die (gesundheits)Politik ist die Spielwiese der Industrie (frei nach F.Zappa). Bei uns wurde die Positivliste verhindert, nur jedes Dritte neue Medikament bringt einen Zusatznutzen aber die Ausgaben für Medis steigen jedes Jahr. Der "freie" Arzt wird von der Politik domtiert und macht am Ende alles um zu überleben. Subcutaner RFID, generelle Gensequenzierung, Mensch-Schwein Chimäre. Das wird kein Ende haben................
Avatar #115425
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 19:19

Es sollte eigentlich heisen: "Nur jedes 3. Medikament ohne Zusatznutzen"

Nirgends wird soviel gelogen, wie bei neuen und teuren Medikamenten. Da wird sofort jeder Zusatznutzen geleugnet durch die Lügen-Organisation G-BA. Auch der Nutzen für die eigentliche Krankheit wird oft gar nicht bewertet (das ist fast noch schlimmer).

Beikommen kann man dieser Organisation aber nicht mehr. Denn diese Organisation hat "schnell gemerkt", nämlich 6 Jahre nach dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil vom 06.12.2005, dass sie nicht über den Einzelfall entscheiden darf.

Dafür haben die Ärzte den "Schwarzen Peter" bekommen. Nur wissen diese das nicht einmal, da die Pressemitteilung des G-BA bei keiner Kassenärztlichen Vereinigung veröffentlicht wurde.

Mit dieser Pressemitteilung hat sich natürlich der G-BA rechtlich aus der Affäre gezogen.

Aber wer muss das ganze büßen? Patienten bzw. kranke Menschen, für die diese Medikamente sehr wohl einen Zusatznutzen bzw. Nutzen haben.

Ich mache diese Einzelfalllösung schon zum 2. Mal auf mein Betreiben hin (ich bin Patient) mit, weile viele Ärzte nicht dazu in der Lage sind. Ich übernehme z. Teil Arztaufgaben, denn manchmal wäre nur ein "Kassenrezept" nötig (juristisch gesehen, wenn das Medikament nicht mehr in Deutschland vertrieben wird).

Leider sind Ärzte nicht einmal in der Lage, das neue Medikament zu beurteilen. Ich musste mich letztlich (auch wegen anderer evtl. Nebenwirkungen) bei der "EMA" "schlau machen und mir das 30-seitige Papier zu diesem Medikament ansehen.

"Gute Nacht" GKV-Patienten. Man kann das Vorgehen, bzw. nicht Vorgehen auch als "unterlassene Hilfeleistung" gem. Strafgesetzbuch sehen.

Dabei sind alle Ärzte aufgrund ihrer Berufsordnung dazu verpflichtet, sich mit den Gesetzen, die ihren Beruf tangieren auseinanderzusetzen und sich auf dem laufenden zu halten. (Zumindest in Bayern.)

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