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Avatar #722455
am Dienstag, 17. Januar 2017 um 15:38

"Statine verhindern Trainingseffekt in der Muskulatur"

Kommentar zur Nachricht
Studie: Statine verhindern Trainingseffekte in der Muskulatur
vom Dienstag, 10. Januar 2017

Ich freue mich, dass nunmehr durch eine "Studie nachgewiesen"
wurde, was

ich im "Jahre 2006" bei meiner "multimorbiden
Lebensgefährtin (sie litt u.a. an "COPD (Stadium
IV und Pulmonaler Hypertonie" sowie eine "Brust-
krebs-´und Hüftgelenk-OP" hinter sich) feststellen
konnte.

Ich bin kein Mediziner, jedoch besitze ich "Erfahrungen im
Kraft-Training" und hatte daher das ihr "verordnete Training
in einem Fitness-Studio" übernommen. Wegen ihre "Multimorbi-
dität" und ihres "Alters(69 Jahr=" musste zuerst ein "Konzept
für ihr Training" erstellen, nach dem sie dann sie "systema-
tisch trainierte".

Nach etwa 3 Monaten klagte sie über "Schmerzen in der Bauch-
Muskulatur" nach Beendigung des Trainings. Ich besprach dies
mit der Physiotherapeutin im Studio und wir gingen zusammen
in eine Behandlungskabine. Nachdem meine Lebensgefährtin ihr
T-Shirt hochgezogen hatte, fiel mir ein, dass sie vor über
20 Jahren eine "Unterleibsoperation" hatte. bei der "Bauch-
Muskulatur durchtrennt" worden war. Die "OP-Narbe" war genau
in einer "Bauchfalte" und war so nicht mehr zu sehen.

Parallel hatte ich begonnen. in Absprache mit unserem Hausarzt
und unserer Apothekerin, den enormen Tablettenkonsum abzubauen.
Dazu las ich alle Beipackzettel und so gelesen, dass

"Simvastatin die Muskelzellen angreife
bzw. zerstöre"

Für mich war somit klar, dass dieser "Zerstörungsprozess" im
vorliegenden Falle "kontraproduktiv" sein müsse. Denn durch
das "gezielte Training der Bauchmuskulatur" wurde "Muskelgewebe
aufgebaut", doch zugleich "griff das Statin die Muskelzellen"
an und dadurch entstanden an der "OP-Narbe" die Schmerzen.

Mein Lebensgefährtin setzte daraufhin das Medikament ab und die
"Schmerzen vergingen". Und kehrten nie wieder.

Als "über 70-jähriger Diabetiker, der kein Insulin spritz" und
"Trainingserfahrungen besitzt" versuche ich seit Längerem mein
Konzept anerkannt zu bekommen. Weil ich dabei die "Altersphysiologie" beachte und vor "Problem warne", die nur bei "älteren
Menschen mit Training zusammenhängen". So habe ich seit Jahren
auch auf die "Problematik der Statine" hingewiesen. Umso mehr
freue ich mich jetzt, dass durch "Versuche an Mäusen" bestätigt
wurde, was ich "10 Jahre früher" bei meiner "Lebensgefährtin in
der praktischen Anwendung" festgestellt hatte.

Nur, wer "warnt trainingswillige Senioren" vor dieser schmerz-
haft werdenden "Beeinträchtigung durch Statine"?
Avatar #68903
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 07:50

@hajodba: Die Medikamentenflut macht krank!

Sehr schöner Beitrag! Nur als Arzt bewegt man sich auf sehrvdünnem Eis, wenn man sich gegen die Medikamentenflut ausspricht, die als "Therapie" bei zivilisationsbedingten Erkrankungen verordnet wird. Alle Symptomr werden besser, wenn man die Ursachen z.B. eines Metabolismussyndroms mit muskulärer Beladtung, speziell Krafttraining, am besten mit ein wenig Ausdauertraining kombiniert regelmäßig und konsequent angeht. Und sie werden schlechter, wenn man mit Medikamenten nur die Symptome unterdrückt. Bis wir Ärzte dazugelernt haben und nach der Devise von Hippokrates handeln, wird es leider noch lange dauern. Hippokrates: Wenn du die Ursache eines Leidens erkannt hast und der Patient ist nicht bereit, die Ursache abzustellen, so darfst du ihn nicht weiterbehandeln.
Avatar #106067
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 18:27

@ ´hajodba@gmx.de

Und wie lange hat Ihre "multimorbide Lebensgefährtin (sie litt u.a. an "COPD (Stadium IV und Pulmonaler Hypertonie" sowie eine "Brust-
krebs-´und Hüftgelenk-OP") Ihre geschilderten therapeutischen Bemühungen und das Absetzen von Simvastatin überlebt?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #697854
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 19:27

toll, Herr @´hajodba

Sie haben richtig erkannt und erlebt,
dass Muskeltraining einen positiven Stoffwechseleffekt hat, der einem Medikament eher überlegen ist, gilt auch für erhöhten Cholesterinspiegel.
Eine Tablette ist natürlich bequemer.
Avatar #115425
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 19:40

Bewegung ist immer noch das beste bei Diabetes 2 (leicht) und Senkung des Cholesterinspiegels

Ich muss allerdings dazusagen, dass ich schon so gut wie immer "Sortis" genommen habe (Atorvastatin). Es wirkt mehr als doppelt so stark in der gleichen Wirkstoffmenge, wie Simvastatin.

Allerdings kann ich machen was ich will. Wenn ich nicht genug Bewegung habe - aus welchem Grund auch immer - bekomme ich weder Cholesterin noch "Zucker" wunschgemäß in Griff. Ernährungsumstellungen sind so gut wie sinnlos.

Bei längeren Bewegungspausen schmerzen schon die Beine, bzw. sind nicht so stark, wie ich sie gerne hätte. Aber dies ist natürlich dem natürlichen Muskelabbau geschuldet.

Was mich wundert, ist, dass immer noch Simvastatin verschrieben wird und nicht Atorvastatin. 10 mg Atorvastatitin sind zwar ca. 1,6 mal so teuer wie 10 mg Simvastatin, aber dieser Effekt gleicht sich spielend aus durch die stärkere Wirksamkeit und auch durch weniger Nebenwirkungen von Atorvastatin.

Der Fehler in der Bewertung entstand 2004/2005 durch die Falschbewertung in einem Arbeitspapier für den G-BA, da die Wirkung mit ca. 1:1 bewertet wurde.

Das hat wohl niemand nachgeschaut, bzw. ist niemanden aufgefallen, es waren ja auch nur ca. 150 Seiten. Allerdings schön gegliedert und leicht auffindbar.

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