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Avatar #115425
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 19:51

Muskelaufbau bei Diabetes II

@ Dr. Bayerl,

Mein Nachbar - schlanker Typ II Diabetiker - hat viel Bewegung und ist aber auf Metformin angewiesen.

Geht regelmäßig in die "Muckibude", kann aber auch keine Muskeln aufbauen. Das muss wohl doch zum großen Teil an der Genetik liegen.

Ich selbst habe eine massive ischämische Myopathie. Bei mir ist die Bewegung leider sehr wetterabhängig. Nicht durch Regen oder Schnee, sondern eher durch Feinstaub durch die Kaminheizungen der Nachbarn, dabei steht in meinen Anamnesen, dass ich "Nichtraucher" bin.
Avatar #115425
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 20:12

Die Macht der Gene wird weit unterschätzt

@frejoli,

Ihr letzter Satz schockiert mich. Da wird den Patienten der "Schwarze Peter" zugeschustert, obwohl er wahrscheinlich gar nichts dafür kann. So werden kranke Menschen unnötig gequält.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, die Gene sind sozusagen unsere Hardware und kleinste Defekte in der Hardware (wir werden schon alle mit Genfehlern geboren), können - genau wie bei einem Computer - unberechenbare Auswirkungen haben. Da läuft das beste Programm nicht mehr.

Menschen sind nun mal noch komplizierter als Computer aufgebaut, zumindest eine bisschen (smile).

Ich z.B. habe mein sog. "Sportlercholesterin" (HDL) durch Sport erhöhen können.

Natürlich wird es jeder noch einigermaßen gesunder Mensch versuchen, sich selbst zu "heilen" durch entsprechende natürliche Maßnahmen. Leider geht das zu oft nicht. Wir kennen zwar schon die Gene (sozusagen das Alphabet), deswegen können wir noch lange nicht die Auswirkungen des Programms entschlüsseln. Auch im Computer sehen wir das Programm nicht auf welchem Chip es sich gerade "bequem" gemacht hat, oder "rumturnt".

Manchmal wünschte ich mir, dass gesunde Menschen (Ärzte müssen eigentlich gesünder sein, als der Durchschnitt wg. Abitur und langem Studium), kranken Menschen keine besserwisserischen Ratschläge erteilen dürften.

Solange Ärzte keine Computer programmieren können (nicht "bedienen"), so lange müssten sie sich bei Ratschlägen für Individuen zurückhalten.

Aber, so ab und zu brauchen wir Patienten Euch doch. (smile).
Avatar #697854
am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 22:00

Verehrter@Herz1952

im Alter wird alles etwas schwieriger
und im Winter (periphere Vasokonstriktion).
Ein unterschätztes Medikament für den Stoffwechsel (im Alter) ist übrigens das preiswerte Allopurinol.
Inzwischen ist belegt, dass das auch messbar cardiovaskulär wirkt. Auf dem Ergometer tritt die Ischämie, oder Angina SPÄTER ein auch bei (noch) normalem Harnsäurespiegel.
Ein heißes Vollbad ist auch gut. :-)
Und Vorsicht vor zu wenig Salz!
Alles funktioniert schlechter mit niedrigem Natriumspiegel,
das Gehirn, die Niere, der Darm.
Auch nicht ganz selten iatrogen.
Avatar #722455
am Freitag, 3. Februar 2017 um 22:16

Das "TRaining meiner multimorbiden Lbensgefährtin Lucie"


Vielen Dank für Ihr Interesse.
Doch bevor ich mehr über die "komplexe Angelegenheit" berichte,
will ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist H. Jürgen Barth und
ich bin ein "über 70-jähriger Typ-2-Diabetiker, der kein Insulin
spritz". Und außerdem über "Trainingserfahrungen" verfügt.

Ich hatte 2006 für meine Lebensgefährtin (mit (COPD (Stadiu IV)
und Pulmonaler Hypertonie"; "Burstkrebs-OP"; "Totalendpothese
Hüfte links"; "Spondylolisthesis L 3/4 I° und L 4/5 I°") ein auf
ihre "gesundheitliche Verfassung" individuell ausgerichtetes
"Training an technischen Geräten" entwickelt. Dies bedurfte einer
mehrwöchigen "Anlaufzeit", denn sie ging mit "Sauerstoffgerät
und Rollator" zum Training an die Geräte. Wichtes "Hilfegerät"
war der "Fingerpulsoximeter", mit dem ich nach jedem "Satz Work-
outs" die "Herzfrequenz" und die "Sauerstoffsättigung" maß, Was
ich alles notiert und wir so die "/kleinen) Trainingsfortschritte
bei ihr" dokumentiert haben.

Um es kurz zu machen:
Nach etwa 3 Monaten, als das "Training gezielter" wurde, klagte
sie plötzlich am Tage nach dem Training über "Schmerzen in der
unteren Bauchmuskulatur" und zwar exakt im Bereich einer früheren
"Unterleibsoperation".

Dem muss noch etwas vorausgeschickt werden:

Kurz vorher mussten wir das Training, weil Lucie "Herzprobleme"
gekommen hatte. Des "Rätsels Lösung" war: während eines Kranken-
hausaufenthaltes im Januar hatte ich ein junge Arzt vorsorglich
"Hydrocortison-Tabletten" verordnet und vergessen, im Arztbrief
den "Ausstieg" abzuführen, so dass sie unnötig weiter diese
Tabletten einnahm und nun einen "extrem hohen CRTISOL-Spiegel"
besaß, der abgebaut werden musste. Ich befasste mich daher mit
ihrem "Tablettenkonsum" und fand u.a. den "Beipackzettel von
SIMVASTATI", Darin stand der "Warnhinweis". dass "Muskelzellen
angegriffen bzw. zerstört" würden. Ich sprach unseen Hausarzt
darauf an, weil ich die "kontraproduktiv für des Training" an-
sah. Das "SIMVASTATI" wurde daraufhin abgesetzt - die Schmerzen
kamen nie wieder.

Doch nun zu den "Ergebnissen des Trainings":

Nach "2 Jahren systematischen Kraft-Ausdauer-Trainings" waren die
"Werte bei der Lungenfunktion verbessert". Der "Lungenhochdruck"
war von "39 mmHg auf 24 mmHg" zurückgegangen. Im Frühjahre 2008
ergänzte ich das "Kraft-Ausdauer-Training" durch eine ambulante
"Psychosomatische Therapie" mit einem erstaunlichen Ergebnis:

Lucie konnte "Workouts an bestimmten Geräten" machen,
und dabei auf ihre "Sauerstoffgerät" verzichten. Was
zur Folge hatte, dass sie den "Teufelskreis" von
"Angst - Panik - Atemnot" durchbrochen hatte, der
sie in den Jahren zuvor verfolgte.

Noch etwas; Lucie solle ursprünglich wegen der "Spodylisthesis"
eines ""Deckplatteneinbruchs L 2 und 3" operiert werden und weil
dies "wegen der Lunge" nicht möglich war, bekam sie sehr starke
Schmerzmittel bis hin zu "Morphin". Ab Mitte 2007 konnte sie
auch das "Morphin" verzichten und hatte keinerlei Schmerzen mehr.
Auch die "Osteoporose" hatte sich signifikant verbessert.

Für alles gibt es "Arztbriefe der Uniklinik Homburg /Saarland"
und andere Nachweise.

Was das "Kraft-Ausdauer-Training" angeht, so kann aufgrund mei-
ner Erfahrung behaupten, dass man auch im "höheren Alter" sehr
wohl "Muskulatiúr" aufbauen kann. Allerdings nicht mit den pb-
lichen "Trainingspakten der Fitness-Studios". Denn der "Haupt-
feind dieser (unserer) Altersklasse" sind die "Folgen der
Altersphysiologie" und dies ist ein "Prozess", der mit netten
"Bewegungsspielen oder Gymnastik" nicht zu stoppen ist, ge-
schweinge "Muskeln aufbauen" zu können. Denn dabei spielt auch
da2 Klimakterium virile" eine Rolle und da hilft auf Dauer nur
"harte Arbeit an verschiedenen technischen Geräten".

Doch ist ein anderes Thema und vielleicht ein anderes Mal mehr
davon. Für heute verbleiche ich

Ihr H. Jürgen Barth

beginnt mit dem ">Klimakterium viele"

mit dem

"Klimakterium

Avatar #722455
am Samstag, 4. Februar 2017 um 13:07

"Doch nun zu Ihrer Frage, Dr. Thomas Schätzler"


Ich habe in meinem "Kommentar vom 03.02.2017" die nüchternen
"Fakten in Kurzform" dargestellt, wofür ich "alle Arztbriefe
und Laborbefunde" besitze. Da ich mir als " "medizinischer Laie"
des (von mir so bezeichneten) "Was-will-denn-der-Effektes" voll-
auf bewusst bin, habe ich die "tatsächliche Situation" auch nur
skizziert. Denn sie hätte von Ihnen gewiss als "Übertreibung"
eingestuft werden können. Zumal ich noch nicht alles aufgezählt
hatte.

Nachdem das "Missgeschick mit dem Hydrocortison" behoben war,
begann ich, in "Abstimmung mir unserem Hausarzt und unserer
Apothekerin" die bisherige "Medikation" zu hinterfragen und
dann zu "durchforsten"., Ganz richtig. Zumal ich dann durch
die "Simvastatin-Geschichte" hellhörig geworden war. Da wir
eine "sehr gute Apothekerin" hatte, wurde ich "optimal" von
ihr beraten:

So kam von ihr der Hinweis, dass das bislang eingenommene
"Pantozol" den "Cholesterinwert erhöht". Also folgte nach
dem "Absetzen von Simvastatin" auch das "Absetzen dieses
Medikaments". Um es abzukürzen:

Ich habe einen "Vergleich der Medikationen" aufgrund der Arzt-
briefe der "Pneumologie des Universitätsklinikums Homburg/Saar"
für die Zeiten "25.04.2006" und "18.10.2007" angefertigt, aus
dem hervorgeht, dass meine Lebensgefährtin

statt ehemals "15 Medikamenten" mit "7 Medikamenten"
pro Tag auskam und nach "Zahl der Tabletten" mit etwa
"40%" - und dennoch die "besseren Werte" erzielte.

Da ich alles dokumentiert habe, kann ich jederzeit den Beweis
antreten.

Doch nun zu meinem "Trainingskonzept für eine multimorbide Frau".
Wenn ich in meinem vorherigen Kommentar von _"hartem Training"
sprach, dann bezog sich dies auf die "Bewegungseuphorie", die in
den letzten Jahren sich verbreitete. Natürlich bin ich bei meiner
schwerkranken Lebensgefährtin "äußerst behutsam vorgegangen". Da
ich "Trainingserfahrungen" besaß, kannte ich auch die "Wirkungs-
weise einzelner Geräte auf die Muskulatur", Deshalb habe ich die
"ersten 4 Wochen" mit ihre nur "Übungen mit minimalem Gewichts-
widerstand" gemacht. Ich machte ich die "Übungen vor" und ließ
sie dann von ihr nachmachen. Wobei ich großen "Wert auf eine
saubere Ausführung der Workouts" legte. Zumal ich auch erst noch
"lernen" musste, wie bei such ihr die "Herzfrequenz" und vor
allem die "Sauerstoffsättigung" entwickeln. So hatte ich am
Anfang bei

">110 Herzfrequenz" und "<80% Sauerstoffsättigung"
sofort das "Training unterbrochen"

Zum Vergleich: Später lagen diese Wert ">^^99 Puls! und ca.
"53 - 96% Sauerstoff" - nach den "Workouts". Und dies mit
"höheren Gewichtswiderständen". Was aber letztlich sekundär
war. Denn bei meinem

"Trainingskonzept" geht die "Kontinuität" vor
der "Intensität"

und deshalb ist dieses "Kraft-Ausdauer-Training" auch auf eine
"Langfristigkeit" ausgerichtet und nicht auf "kurzfristige Stei-
ferung der Leistung".

So, das wäre es als "Antwort auf Dr. Schätzlker.

H. Jürgen Barth


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