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am Mittwoch, 15. Februar 2017 um 21:04

Respekt Herr Gassen

Es gibt aber schon lange den § 31 Abs. 1 SGB V, nachdem Ärzte mit Begründung auch Medikamente verordnen können, die sogar von der Erstattung durch die GKV ausgeschlossen sind, und zwar auf Kosten der GKV.

Es wäre allerdings nötig, dies Ihren Ärzten auch einmal mitzuteilen. Ich habe auf keiner Homepage einer KV irgendeinen Hinweis gefunden, in den Ärzte darauf hingewiesen wurden diese Möglichkeit wahrzunehmen. Ich habe auch noch auf keiner dieser Hompages auch nur einen Satz gefunden, der Zugunsten von uns Patienten gesprochen hätte.

Zum Regress durch die Hintertür ist zu sagen, dass Sie die Ärzte auch einmal auf das Recht des Widerspruchs hinweisen sollten. Notfalls genügt auch ein erfahrener Anwalt, der die Kassen zurechtweist und ihnen die entsprechenden Verordnungen, Gesetze und Richtlinien "unter die Nase" hält. Sonst werden Menschenrechte mit den Füssen getreten.

Wenn ich, als Patient das kann, müssten es Ärzte auch tun können. Allerdings bin ich juristisch etwas vorbelastet und wusste, dass mir das Krankengeld nicht gestrichen werden durfte. Dies habe ich dem Versicherungsberater (zugelassen bei einem Landgericht) auch mitgeteilt und der hat die "Drecksarbeit" für mich sauber erledigt.

Allerdings auch Juristen können kriminell sein, das habe ich bei Herrn Dr. jur. Rainer Hess gesehen, der Diabetes Typ II erkrankte mit Insulin behandeln wollte, obwohl eine Unterzuckerung eine Gefahr für Leib und Leben für die Patienten bedeuten könnte. Aber die wären auch selber schuld gewesen, denn sie sind ja geschult. Aber auch Autofahrer sind geschult und Fehler sind nun mal menschlich.

Der G-BA hat keine Aufsicht. Nicht einmal das Ge­sund­heits­mi­nis­terium darf sich einmischen. Die hat der G-BA durch eine Klage erreicht.

Aber er hat ja auch eingestanden, dass er nicht für Einzelfälle entscheidet. Eigentlich ist fast jeder Patient ein Einzelfall. Sonst würde ich den G-BA für eine hochkriminelle Organisation halten. Aber solange niemand gegen einen Beschluss klagt, gelten die Beschlüsse dieses "Gemeinen Betrugs-Ausschusses" als legitim.

Ihre Mitglieder gehören allerdings auch dem Ausschuss an.

Ich habe das Gefühl, dass das Rechtssystem noch schwerer ist, als ein Medizinstudium. Allerdings müssen sich die Ärzte gemäß ihren Berufsordnungen über sämtliche Gesetze und Verordnungen, die ihren Beruf tangieren ausführlich informieren und auf dem laufenden halten.

Da kenne ich allerdings nur wenige Ärzte, die das tun und das Patientenrechtegesetz ist wohl nur ein chinesisches Fremdwort.

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