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Avatar #687725
am Donnerstag, 16. März 2017 um 00:38

Und der Herr sprach... .

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Legalisierung der Eizellspende in Deutschland
vom Mittwoch, 15. März 2017
Gibt es nicht auch weibliche Expertinnen zu dieser Fragestellung, die der Ausgewogenheit zuliebe hätten zu wenigstens ein Viertel zu Wort kommen können?
Avatar #106067
am Donnerstag, 16. März 2017 um 01:19

Nein, gibt es (noch) nicht!

Liegt es aus bio-psycho-sozialen Gründen evtl. daran, dass "Kinder machen Männer- und Kinder bekommen Frauensache sind"???
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Mauterndorf/A)
Avatar #108046
am Donnerstag, 16. März 2017 um 08:23

Deutschland lebt nach wie vor einen Mutter-Kult

Der Mutter-Kult in Deutschland verbietet es, auch nur zu denken, ein Kind könnte eine andere biologische Mutter als seine soziale Mutter haben. So wie heute Scheidungskinder von vielen Gerichten nach wie vor der Mutter zugesprochen werden. Oder Mütter bei Kindestötungen immer schuldig sind, die Schuld des Vaters aber oft ignoriert wird. Mutter, Mutter, Mutter... So eine Art Gottgegebenheit. Wird dabei mal überlegt, woher dieser Mutter-Kult historisch überhaupt stammt? Sicher nicht nur aus der Nazi-Zeit, aber schon zu großen Teilen...

Sicher sollte die Eizellspende geregelt werden. Schließlich können Eizellen nur durch eine Hormonbehandlung gewonnen werden.
Andererseits sollte Deutschland das "Recht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung" doch noch mal hinterfragen. Es widerspricht sich eklatant mit den Rechten der sozialen und biologischen Eltern auf informelle Selbstbestimmung.
Und solange kein konkreter Grund für eine Informationsweitergabe an das Kind vorliegt (eine schwere erblich bedingte Krankheit zum Beispiel) sollten die Daten gerne vorgehalten werden, aber ohne das Recht des Kindes, sie einsehen zu dürfen.
Schon alleine, dass es den (sozialen) Eltern freigestellt sein muss, das Kind überhaupt zu informieren, dass es eine(n) biologische(n) Mutter/Vater hat, die/der nicht die soziale ist, sollte selbstverständlich sein. Schließlich geht es hier um intimste Details der Eltern, die das Kind (sorry!) überhaupt nichts angehen!
Avatar #724996
am Donnerstag, 16. März 2017 um 11:20

illegale Hilfe vom Ausland

Abgesehen davon dass in Deutschland strenge Gesetze gelten, schaffen Kinderlose es jedoch, mithilfe der Eizellenspende zu Eltern zu werden. Jährlich pilgern tausende von unfruchtbaren Paaren nach den Spanien, Großbritannien, Tschechien oder in die Ukraine, um diese anrüchigen Verfahren der Fortpflanzungsmedizin in Anspruch zu nehmen.
Avatar #688267
am Donnerstag, 16. März 2017 um 14:44

ESG Reformierung kaum möglich

Viele aber werden lieber die ausländische europäische Eizellspende in Anspruch nehmen, als noch jahrelang warten, bis ESG endgültig reformiert wird. z.B: Annegret Raunigk hatte keine Zeit mehr, lange nachzudenken :-)

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