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Avatar #715594
am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 21:19

Hormonspirale

Ich hatte diese Spirale ca. 18 Jahre. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich immer depressiver wurde, mich die Fliege an der Wand störte und ich mich selbst nicht mehr leiden konnte. Von den Aggressionen die ich in dieser Zeit hatte, will ich gar nicht erst sprechen.
Nachdem ich mich in einem entsprechenden Forum angemeldet und die dortigen Berichte gelesen hatte, war mein nächster Weg zum Arzt um die Spirale entfernen zu lassen. Nach ca. 6 Monaten waren sämtliche Nebenwirkungen verschwunden und sind bis heute nicht mehr aufgetaucht.
Ich kann von dieser Spirale nur abraten.
Avatar #720816
am Donnerstag, 15. Juni 2017 um 13:00

KontraIndikation Psychiatrische Erkrankung in Kanada? Oder nur diesbezügliche Warnung?

Als Apothekerin halte ich das Verschweigen der KontraIndikation "Erkrankungen des Psychiatrischen Formenkreises" für fahrlässig und einer seriösen Firma nicht würdig. Zwar bin ich ein "Spezial-Einzelfall", da in meinen persönlichen Fall bereits vor Einlage der Mirena psychische Probleme vorlagen. Aber gerade in diesem Fall hätte Jenapharm mich und meine Gynäkologin unter der Rubrik "KontraIndikationen" warnen müssen. In der kanadischen Patienteninformation geschieht dies! "Frauenverarschung" in Deutschland? Auch deutsche Frauen und deutsche FrauenärztInnen haben ein Recht auf vollständige wahrheitsgemäße Information durch Jenapharm/Bayer. Und wenn es schon eine Patienteninitiative zur Änderung des Beipackzettels gibt, sollten bei den verordneten Fachärtzen sämtliche Alarmglocken schrillen. Auch Ärzte können wegen MANGELHAFTER AUFKLÄRUNG verklagt werden,Schadensersatzforderungen drohen.
Avatar #737156
am Mittwoch, 29. November 2017 um 22:27

Finger weg von Hormonspirale

Ich habe mir im Juli 2017 die Kyleena auf Anraten meiner Ärztin einsetzen lassen. Zuvor hatte ich jahrelang eine Kupferspirale, die ich problemlos vertragen hatte. Nachdem ich trotz richtiger Lage mit der Kupferspirale ungewollt schwanger wurde (ich hatte schon mehrere Kinder), empfahl mir meine Ärztin nun (in nicht mehr schwangerem Zustand) eine Hormonspirale, weil die sicherer sei.
Ich informierte mich und las nach, dass die Hormonspirale tatsächlich sicherer sei und war einverstanden.
Schon wenige Wochen nach dem Einsetzen ging es mir psychisch schlecht, ich war antriebslos, fühlte mich dauerhaft niedergeschlagen und war oft gereizt. Meine Kinder nervten mich plötzlich nur noch.
Zudem hörte die Schmierblutung nach 4 Monaten immer noch nicht auf.
Ich ging zu meiner Frauenärztin, die anfangs sagte, sie glaube nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen meiner psychischen Verfassung und der Hormonspirale gibt.
Ich informierte mich dann im Internet und las erstmals von den Nebenwirkungen, darüber hatte ich mir zuvor gar keine Gedanken gemacht. Ich fand mich in den Schilderungen einiger Frauen wieder und wollte es erst nicht glauben, dass ein Zusammenhang doch möglich ist.
Ich ging wieder zu meiner Ärztin, die mich jetzt ernster nahm. Auf meine Nachfrage bestätigte sie, dass es ihrer Erfahrung nach Patientinnen gibt, die die Hormonspirale frühzeitig wieder entfernen lassen, weil sie sie nicht vertragen.
Inzwischen weiß ich von 2 Frauen, denen es auch sehr schlecht ging nach dem Einlegen der Hormonspirale und die Symptome waren nach dem Entfernen weg.
Nun habe ich die Spirale entfernen lassen und fühlte mich schon nach wenigen Tagen besser.
Ich kann nur davon abraten. Mir wäre einiges erspart geblieben.

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