am Montag, 19. Juni 2017 um 12:13

Propagandistische Schätzungen sind unseriös

Kommentar zur Nachricht
Tschechien verbietet Zigaretten in Lokalen
vom Mittwoch, 15. Februar 2017
«<b>Schätzungen</b> gehen davon aus, daß jedes Jahr rund 18.000 Menschen aus dem EU-Staat im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben.»
_____

Es ist wie mit dem Klimawandel. Noch vor 30 Jahren warnte man uns, wir sähen einer Eiszeit entgegen, jetzt soll es umgekehrt sein.

Die kaum oder nur sehr selten zitierte WHO/IARC-Studie kommt zu Schluß, daß <b>Kinder aus Raucherhaushalten</b> um 22 Prozent gesünder sind.

Da offenbar jeder Schätzungen zu egal welchen interessengeleiteten Krankheiten in beliebigem Umfang und Gusto abgeben darf, schätze ich, daß beim Passiven Rauchen (RR 1.6) kein einziger Mensch aufgrund dessen stirbt. Unterstützt wird diese dadurch, daß bisher noch jedes Gericht dieser Welt entsprechende Schadensersatzklagen abgeschmettert hat.

am Montag, 19. Juni 2017 um 18:29

Sagen Sie mal,

was Sie denn hier unter Seriosität verstehen, wenn Sie schon als Avatar einen Emoji-Nazi (nur echt mit der Rotzbremse [tm]) verwenden? Erst fabulieren Sie anhand nicht vorhandener Quellen in einem anderen Thread über einen möglichen Noceboeffekt deutlicher Warnhinweise auf Tabakpackungen, der dann zu einer Begünstigung von durch das Rauchen verursachten Erkrankungen führen soll (darf ich in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß das Thema Krebspersönlichkeit keine wissenschaftliche Grundlage hat?). Und jetzt zweifeln Sie die tschechischen Krebstoten an? Einerseits ist bekannt, daß die Rauchverbote der letzten Jahre einen positiven Effekt hatten, andererseits ist es selbstverständlich ohne Schwierigkeiten möglich, eine belastbare Hochrechnung anhand der bereits der schon vorhandenen Daten durchzuführen, wieviele der z.B. Lungenkrebstoten auf das Rauchen zurückzuführen sind. Stattdessen werfen Sie hier Nebelkerzen (oder eher qualmende Zigaretten), indem Sie hier irgendwelche angeblichen Studien ohne Quellenangabe zitieren, stellen gleich mal den Klimawandel infrage (da wird Ihr Beleg wohl ein Tweet des größten POTUS aller Zeiten gewesen sein?) und hauen dann noch eine läppische Behauptung zum Passivrauchen raus: Mir geht es aber nicht um irgendwelche Gerichtsentscheide, sondern darum, was Studien zum Thema sagen. Interessant auch, daß das UK das Rauchen in KfZ verbietet, wenn Kinder mit darin sitzen. Überhaupt: Angebliche Korrelationen (Raucherleternkinder sind gesünder) sagen noch lange nichts über Kausalitäten (Rauchen schadet nichts, tut gut und steigert die Intelligenz pp.) aus.
NB: Wenn ich mich recht in der Mythologie der Griechen auskenne, sollten Sie doch eigentlich schon dem Ares geopfert und Ihr Fell aufgehängt worden sein?
Ganz gleich: Zunächst dachte ich ja noch, daß Sie im Auftrag der Zigarettenindustrie schreiben, aber so plump sind die heute nicht mehr. Dann dachte ich, daß Sie uns hier (aus welchen Gründen auch immer) nur zum Besten halten wollen. Wahrscheinlich jeddoch liege ich falsch, und Sie sind nur ein ganz gewöhnlicher Irrer...
am Sonntag, 25. Juni 2017 um 18:11

@EBBO

Erst behaupten Sie
" daß die Rauchverbote der letzten Jahre einen positiven Effekt hatten, andererseits ist es selbstverständlich ohne Schwierigkeiten möglich, eine belastbare Hochrechnung anhand der bereits der schon vorhandenen Daten durchzuführen"

aber dann führen Sie sich selbst ad absurdum, indem Sie richtigerweise darauf hinweisen, dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist:

" Angebliche Korrelationen (Raucherleternkinder sind gesünder) sagen noch lange nichts über Kausalitäten (Rauchen schadet nichts, tut gut und steigert die Intelligenz pp.) aus."

Ihre ganze Argumentation steht auf tönernen Füssen, wenn Ihr einziges Argument ist, dass der Kommentator möglicherweise im Auftrag der Tabakindustrie schreibt. Welche Motivation treibt Sie denn dazu, zu behaupten, dass Rauchverbote zur Reduktion der Mortalität geführt hat? Zeigen Sie uns doch einfach die Daten, die nicht nur eine Korrelation sondern gar eine Kausalität beweisen.
am Sonntag, 25. Juni 2017 um 19:53
geändert am 25.06.2017 19:58:11
geändert am 25.06.2017 20:20:59
geändert am 25.06.2017 20:22:54

Ihre gewünschte Studie

@EEBO
Sie hatten um die Studie gebeten, voilà:

Abstract

Background: An association between exposure to environmental tobacco smoke (ETS) and lung cancer risk has been suggested. To evaluate this possible association better, researchers need more precise estimates of risk, the relative contribution of different sources of ETS, and the effect of ETS exposure on different histologic types of lung cancer. To address these issues, we have conducted a case-control study of lung cancer and exposure to ETS in 12 centers from seven European countries. Methods: A total of 650 patients with lung cancer and 1542 control subjects up to 74 years of age were interviewed about exposure to ETS. Neither case subjects nor control subjects had smoked more than 400 cigarettes in their lifetime.

Results: ETS exposure during childhood was not associated with an increased risk of lung cancer (odds ratio [OR] for ever exposure = -> 0.78; 95% confidence interval [CI] = 0.64-0.96).

The OR for ever exposure to spousal ETS was 1.16 (95% CI = 0.93-1.44). No clear dose-response relationship could be demonstrated for cumulative spousal ETS exposure. The OR for ever exposure to workplace ETS was 1.17 (95% CI = 0.94-1.45), with possible evidence of increasing risk for increasing duration of exposure. No increase in risk was detected in subjects whose exposure to spousal or workplace ETS ended more than 15 years earlier. Ever exposure to ETS from other sources was not associated with lung cancer risk. Risks from combined exposure to spousal and workplace ETS were higher for squamous cell carcinoma and small-cell carcinoma than for adenocarcinoma, but the differences were not statistically significant. Conclusions: Our results indicate no association between childhood exposure to ETS and lung cancer risk. We did find weak evidence of a dose-response relationship between risk of lung cancer and exposure to spousal and workplace ETS. There was no detectable risk after cessation of exposure. [J Natl Cancer Inst 1998;90:1440-50]

https://academic.oup.com/jnci/article/90/19/1440/918873/Multicenter-Case-Control-Study-of-Exposure-to

P.S. Was ist ein Emoji-Nazi?
Und wo finde ich die Netiquette, aufgrund dessen Sie vorgeben, meinen Avatar zu löschen?

Mein Avatar und mein Nick sind zehn Jahre und drei Monate alt und im ganzen Netz -> einheitlich zu finden. Damit werde ich stets auch als ein und dieselbe Person wahrgenommen, was mir bisher viel Kredit brachte. Sie zerstören als bisher einziger im WWW während dieser langen Zeitperiode erstmals meine Trade Mark, worunter mich weltweit jeder sofort erkennen kann.
Ich bitte Sie, Ihr Vorgehen nochmals zu überdenken. Ich gehe davon aus, daß dies ein hitzebedingter Schnellschuß war.

Carolus Magnus
am Sonntag, 25. Juni 2017 um 20:17

Gesetzesgrundlage für Rauchverbote ist Passivtabakrauch

Solange man Rauchverbote mit dem Passivtabakrauch (PTR) und den Schutz davor begründet, (eine existente Tabak-Studie spricht sogar davon, daß man bei einer Exposition von PTR von nur 10 Minuten einen ischämischen Herzanfall erleiden könne und auf der Stelle tot umfallen würde) ist es völlig irrelevant, ob ein erwachsener Mensch am aktiven Rauchen stirbt. Es ist seine Entscheidung und es ist und darf nie Aufgabe des Staates sein, Erwachsenen ihren Lifestyle vorzuschreiben! Das ist ja schlimmer, als in der ehemaligen Sovjetunion.
Das Produkt ist legal, wie auch die vielen tödlichen Medikamente. Allein in Deutschland sterben IN SPITÄLERN 58'000 Menschen (also nicht nur seit 2008 von Martina Pötschke-Langer deklarierte 3.301 an angeblichem Passivrauch) an Über- und/oder Falschdosierungen, wovon 2008 die die Ärzte einräumten, daß davon -> 28.000 vermeidbar wären. Verhältnisblödsinn? Ich vermute schon. Heute, neun Jahre später, hat sich an den Zahlen nichts geändert.

Carolus Magnus

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