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am Mittwoch, 12. Juli 2017 um 21:20

Als Patient muss ich immer wieder "Arzt spielen"

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Pharmaindustrie ruft in der Gesundheitspolitik nach dem Gesetzgeber
vom Mittwoch, 12. Juli 2017
Es ist bei mir schon öfter vorgekommen, dass ich mein "Krankheitsmanagement" selber in die Hand nehmen musste.

Dafür gibt es den § 31 Abs.: 1, Satz 4 SGB V.

Die Schwierigkeit besteht allerdings darin, den Arzt auch davon zu überzeugen, dass ich dass Medikament auch benötige. Aber manche Ärzte leiden regelrecht an Paranoia, da sie Angst vor Regressforderungen haben, auch wenn diese nicht berechtigt sind.

Am schlimmsten sind u.a. die AOK'en. Diese unterstehen nicht einmal dem Bundesaufsichtsamt für Versicherungen.

Der G-BA prüft oft nicht einmal, ob ein Mehrnutzen für die Krankheitsbehandlung vorliegt, geschweige denn, den Zusatznutzen durch Wegfall von äußerst prekären Nebenwirkungen.

Dann wird auch noch vom G-BA fälschlicherweise veröffentlicht, dass 2/3 der neuen Medikamente keinen Zusatznutzen hätten. Dies verunsichert die gesunden Beitragszahler und auch Patienten.

Es wird höchste Zeit, dass dieser "Staat im Staate", durch die Politik zurechtgewiesen wird. Auch manche "Richtlinien", die eigentlich nur Richtlinien sind, werden als Gesetze angesehen und Patienten dadurch geschädigt. Die "Magenband"-Richtlinie etc. verstößt nämlich eindeutig gegen das Grundgesetz. Dies würde auch das Bundesverfassungsgericht so sehen, wenn dagegen nur mal bei diesem Gericht geklagt würde. Aber es hat mit dem "Nikolaus-Urteil" vom 6.12.2005 ein eindeutiges Zeichen gesetzt.

Aber dies beachten nicht einmal die 3 "Neutralen" Juristen dieser Organisation.

Für mich war Frau Fischer schon immer sozusagen eine Vertretung für Kranke Menschen, als sie noch Vorstandsvorsitzende der Barmer war.

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