am Montag, 28. August 2017 um 07:11

Lieber Herr Hürten...

...natürlich geht's ums Geld. Worum denn sonst? Hatte hier nicht schon jemand allegorisch und formuliert, daß es um die Verteilung von "Kuchenstücken" gehe? Wie unappetitlich.

Die meisten haben allerdings keine Ahnung vom Geld an sich. Denn besser gesagt, geht es aktuell ja buchstäblich um den Mammon, der die verzehrendste Massenvernichtungswaffe auf diesem Planeten ist.

Wer das Weltkredit(UN)wesen nicht versteht, ist ein politischer Analphabet und kann in politisch-gesellschaftliche Diskussionen nur mehr unlauter reinkrekeelen. Damit ist dann auch die sogenannte Demokratie hinreichend beschrieben. Ein durch und durch unappetitliches Spektakel.

Der neue Adel ist jedenfalls der Gelddruckeradel, die neuen Diplomaten sind Bankiers. Man kann alles nachlesen.*
https://youtu.be/b-s3FA9hD6M?t=1m51s

Könnten sogenannte "Verschwörungtheorien" verstörender sein?
am Donnerstag, 7. September 2017 um 22:21

Heilpraktikerunwesen

Das Heilpraktikerunwesen gehört schon lange abgeschafft.
Gründe: Diagnoseverschleppungen und Falschbehandlungen mit den bekannten Folgen.
Irreführung und Belügung der Patienten mit dem Ziel der Bereicherung.
Ständig wird den Patienten erzählt, dass die Ärztinnen und Ärzte Provision von der Pharmaindustrie bekommen und man, die Patienten, mit chemischen Keulen umgebracht wird.
Herpes Zoster wird mit Homöopathie und Osteopathie behandelt.
Erysipel durch Akupunktur. Cholezystitis wird mit Naturmittel behandelt. Verschlimmerung der Lumbalgie durch Einrenken. Schlangengiftbehandlung gegen alles, kostet 150 bis 250 Euro.
Über 40 Jahre Arzt und über 30 Jahre Hausarzt, ich kann Ihnen da die tollsten Sachen erzählen.

am Donnerstag, 7. September 2017 um 22:21

Heilpraktikerunwesen

Das Heilpraktikerunwesen gehört schon lange abgeschafft.
Gründe: Diagnoseverschleppungen und Falschbehandlungen mit den bekannten Folgen.
Irreführung und Belügung der Patienten mit dem Ziel der Bereicherung.
Ständig wird den Patienten erzählt, dass die Ärztinnen und Ärzte Provision von der Pharmaindustrie bekommen und man, die Patienten, mit chemischen Keulen umgebracht wird.
Herpes Zoster wird mit Homöopathie und Osteopathie behandelt.
Erysipel durch Akupunktur. Cholezystitis wird mit Naturmittel behandelt. Verschlimmerung der Lumbalgie durch Einrenken. Schlangengiftbehandlung gegen alles, kostet 150 bis 250 Euro.
Über 40 Jahre Arzt und über 30 Jahre Hausarzt, ich kann Ihnen da die tollsten Sachen erzählen.

am Donnerstag, 7. September 2017 um 23:53

Den Heilpraktikerberuf reformieren nicht verbieten !

Unsere Gesellschaft benötigt den Heilpraktikerberuf. Vielen Menschen haben ein Bedürfnis nach einer alternativen Medizin und werden sich auch nicht von einem Verbot aufhalten lassen. Es ist dann besser, sie gehen zu einem staatlich geprüften und kontrollierten Heilpraktiker als zu sonstigen Personen. Die Prüfung ist nicht so einfach, wie es immer dargestellt wird, die Fragen für den schriftlichen Teil sind ebenfalls standardisierte Fragen vom IMPP. In meiner mündlichen Prüfung holte der Amtsarzt einen Schädel hervon und ließ sich dann jede Pore erläutern (es ist das gleiche Spiel wie im Physikum Hirnnerven und deren Verlauf). Desweiteren durfte ich u.a. die Auskultation, körperliche Untersuchung und das Vorgehen bei verschiedene Befunden vorzeigen. Ich denke, dass unser Gesundheitssystem größere Probleme hat als die Heilpraktiker. Die Experten des Münster Memorandum hätten die Öffentlichkeit lieber darauf aufmerksam machen sollen, dass das ärztliche Gespräch unzureichend vergütet wird, dass man mit dem jetzigen ambulanten Budget nicht einmal eine Krankheit eines multimorbiden Menschen ausreichend behandeln kann und der Arzt dann noch mit Haus und Hof dafür haftet.
Ich arbeite als Altenpfleger und Heilpraktiker in einem Pflegeheim. Für die Heilpraktikertätigkeit werde ich nicht extra entlohnt. Auch die Bewohner zahlen keinen Zuschlag. Heilpraktiker bin ich geworden, da es mir als Pfleger verboten ist, selbst freiverkäufliche Medikamente, ohne Rücksprache mit einem Arzt, zu verabreichen. Bisher haben sich meine Doktoren oder der Bereitschaftsdienst nicht darüber beklagt, dass ich mir ein funktionelles Problem, auch nachts, erst einmal angesehen haben und dann etwas mit "Natur" gemacht habe, bevor ich sie dann angerufen habe. Meine Heilpraktikerlehrer haben sich viele Jahrzehnte und auf eigene Kosten weitergebildet (wie ich), nach einem Verbot hätten sie nicht nur ihr Lebenswerk verloren sondern hätten weniger Rechte als ein Schwesternhelfer. Wir sollten unsere Berufe so ordnen, dass die Ärzte alle wissenschaftlichen Heilmethoden anwenden und wir Heilpraktiker dann auf schulmedizinische Verfahren wie Infusionen verzichten, dann uns aber alleine die Homöopathie, TCM und alle anderen nicht wissenschaftliche Heilmethoden erlaubt bleiben.
am Mittwoch, 13. September 2017 um 17:22

Ein Konglomerat unwissenschaftlicher Vorurteile

Das Heilpraktiker-Memorandum aus Münster um Frau Bettina Schöne-Seifert und andere stößt mir übel auf.

Es ist, um es deutlich zu sagen, die Meinung einer Münsteraner Ärztegruppe, aber kein Manifest der deutschen Ärzteschaft.

Vielmehr stehen auf 12 Seiten nebeneinander ein paar zutreffende Aussagen und wesentlich mehr nicht haltbare Vorurteile.

Die Autoren behaupten das Problem von Fehlbehandlungen "aus einer dezidiert wissenschafts­orientierten und zugleich am Selbstbestimmungsrecht der Patienten ausgerichteten Perspektive" zu beurteilen.

Genau das tun sie aber nicht.

Stattdessen werden eine Reihe von unkritischen Behauptungen aufgestellt.
So würde Alternative Medizin aus Verfahren bestehen, die "in Konkurrenz zu Behandlungsverfah­ren der wissenschaftsorientierten Medizin" stünden.
Das ist nicht zutreffend.

Die Homöopathie, die Pflanzenheilkunde, die Chirotherapie oder die Akupunktur sind allesamt Teile der Schulmedizin.
Ärzte solcher Behandlungsmethoden brauchen eine jahrelange Ausbildung, bis sie die entsprechenden Zusatzbezeichnungen - erteilt von der Ärztekammer und erst nach vorausgehenden Prüfungen - bekommen.
"Wissenschaftsorientiert" - was immer das sein soll - sind diese Alternativmethoden auch, denn die Gesellschaften dieser Behandlungsmethoden kontrollieren sich und entwickeln sich weiter unter Nutzung wissenschaftlicher Methoden, orientieren sich also nicht nur daran.

Ich möchte als Arzt mit den "alternativen" Zusatzbezeichnungen Chirotherapie und physikalische Medizin eine Lanze brechen für alle Kolleginnen und Kollegen, die andere Wege gehen als die, welche die Autoren des Münsteraner Memorandums als Methoden mit "zumindest dem Anspruch nach durchgehend wissenschaftlicher Begründung und hinreichendem Evidenzgrad" über die alternative Medizin zu stellen versuchen - welch eine Überheblichkeit!

Bezeichnenderweise findet sich in dem Münsteraner Papier keine Literaturliste - und wenn man schon "Wissenschaftsorientierung" einfordert, wäre das eine wissenschaftliche Mindestanforderung - welch ein Verständnis von Wissenschaftlichkeit.
Es gibt sicher gute und schlechte Ärzte wie Heilpraktiker.
Aber die Alternativen Behandler - Ärzte wie Heilpraktiker - pauschal als die schlechten zu bezeichnen, dem muß man widersprechen.

Soll das der Wiederbeginn eines Grabenkriegs zwischen Schul- und Altzernativmedizin werden? Nein danke!

Dr.Karlheinz Bayer, Bad Peterstal

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Expertengruppe schlägt Reform des Heilpraktikerberufs vor
vom Montag, 21. August 2017

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