am Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 12:09

Jeder weiß, worum es geht

Ich höre eigentlich ständig nur Beschwerden über unzureichende Arbeit der Ärzte. Über Heilpraktiker, und es gehen einige in meinem Bekanntenkreis zum Heilpraktiker, besonders Sportler, höre ich dagegen äußerst selten klagen. Der angebliche Patientenschutz vor den "bösen" und "gefährlichen" Heilpraktikern ist doch vorgeschoben. Es geht um Geldtöpfe, um sonst nichts. Und mal ehrlich, denkt die Ärzteschaft die Patienten kommen reumütig zurückgekrochen, wenn man ihnen die oft erfolgreiche Behandlung beim Heilpraktiker verbietet? Das ganze Geschreie der angeblichen Experten ist durch und durch ideologisch geprägt, das ist nicht zu übersehen.
am Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 12:10

Ausschluß invasiver Maßnahmen für Heilpraktiker

Ich möchte gerne wissen, in welcher staatlichen Prüfung ein Arzt die Fähigkeit zum Anlegen einer Infusion (= die leichteste Übung) praktisch nachweisen muß. Vielmehr ist es aber so, daß dieser diese Fähigkeit durch "learning by doing" von einer Pflegekraft beigebracht bekommt. Eine Überprüfung findet für Ärzte nicht statt. Also: bitte zuerst die eigenen Defizite beheben, bevor man Heilpraktikern unterstellt, eine Gefahr für die Volksgesundheit zu sein. Injektionstechniken werden z.B. in Heilpraktikerschulen explizit und praktisch unterrichtet - Kenntnisse, die sich der Amtsarzt im Rahmen der Heilpraktikerprüfung i.d.R. auch vom Prüfling live demonstrieren läßt...
am Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 12:27

Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für Patientinnen und Patienten

Um das tatsächliche Ausmaß dieser "Gefahr durch Heilpraktiker" einmal schwarz auf weiß darzustellen (anstatt vollkommen faktenlos hinauszutragen), wäre es doch wirklich sehr einfach: die Berufshaftpflichtversicherungen fassen in einer Tabelle zusammen, WANN, WIEVIELE, WIE SCHWERE, WIE TEURE, IN SUMME, UND PROZENTUAL PRO BEHANDLER es zu WELCHEN Versicherungsschäden gekommen ist. Ich frage mich, warum ich so eine Aufstellung - insbesondere eine Gegenüberstellung von Heilpraktikern und Ärzten - noch nicht gesehen habe... Wäre dies doch eine der besten Maßnahmen, um in Sachen Qualitätsmanagement dort anzufangen, WO die eigentlichen Defizite bestehen!
am Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 14:03

@591007vollbio

Eine solche Gegenüberstellung von Fakten wird es niemals geben. Denn die Zahlen würden für sich sprechen und so machner Argumentation den Wind aus den Segeln nehmen. Es würde dann wohl von einer angeblich "hohen Dunkelziffer" gesprochen, weil Patienten angeblich keine HPs verklagen weil sie sich wegen des Besuchs "schämen" würden. Rabulistik in Bestform. "Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt."
am Mittwoch, 18. Oktober 2017 um 16:33

Unwissend

"Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll."
Das ist das Problem der Ärztekammer. Sonst wüßte man, wie verantwortungsvoll und an der untersten nGrenze eines Risikos die Heilpraktiker wirken.

"Der Umgang mit Unwissenden ist kein Umgang und verschafft auch ihnen kein Vergnügen."
Trotzdem sind die Heilpraktiker aber immer bereit, aufzuklären und wissend zu machen.

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Kommentare zu

Zusatzinfos

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort