am Samstag, 21. Oktober 2017 um 23:30

Voraussetzung ist ... die Therapiefreiheit des Arztes

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Vergütung für Verordnung von medizinischem Cannabis geregelt
vom Donnerstag, 19. Oktober 2017
Ich zitiere nochmals § 31 SGB V Absatz (6) in der neuen Fassung:

"wenn
1. eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung
a) nicht zur Verfügung steht
oder
b) im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung der behandelnden Vertragsärztin oder des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann,
2. eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht."

Nur 1a) entspricht der von Ihnen genannten "Austherapiertheit".
am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 21:29

Hat jemand

mal den Umfang der notwendigen Aufklärung des Patienten über den Wirkstoff, die Applikation, Dosierung, Nebenwirkungen, Risiken etc ermittelt? Unter 30 Minuten geht so eine Beratung nicht, und zwar im Verlauf sicher mehrfach... aber eine Vergütung - äh, kleinen Unkostenbeitrag - gibt es nur für den Verwaltungsaufwand...
Bei mir hat dieses "Cannabisveroordnungsverhinderungsgesetz" seinen eigentlichen Zweck erreicht. Cannabis gibt es bei mir nicht!

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