am Montag, 19. Februar 2018 um 19:51

§219

Kommentar zur Nachricht
Frauenärzte gegen Werbeverbot für Schwangerschafts­abbrüche
vom Freitag, 16. Februar 2018
Eine Tat, die einen Menschen vorsätzlich um sein Leben bringt und eine Mutter um ihr lebendes Kind, kann durch "sachgerechte medizinische Information" in seinem Wesen nicht beschrieben werden. Kein Killerdienst der Welt kann durch "sach(!)-gerechte" Information dem Opfer gerecht werden, dem er für Geld das Leben bereit ist zu rauben. DEGAM, auf welchem Niveau befindest Du Dich?
am Montag, 19. Februar 2018 um 21:38

Schwangerschaftsabbruch soll bei uns, in unserem Land DEUTSCHLAND Rechtsstaat und Sozialstaat, nur n

Nicht alle werdenden Mütter und Väter fühlen sich stark genug für ein Leben mit einem schwer kranken oder behinderten Kind. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Schwangerschaftsabbruch auch nach der 12. Schwangerschaftswoche rechtlich zulässig.

Die medizinische Indikation :
Ist absehbar, dass die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren stark gefährdet, kann das eine medizinische Indikation für einen rechtlich zulässigen Schwangerschaftsabbruch, auch nach der zwölften Schwangerschaftswoche, darstellen. Das Gesetz knüpft die medizinische Indikation jedoch an bestimmte Voraussetzungen:

Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren muss eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren bestehen, die nicht auf eine andere zumutbare Weise abwendbar ist.
Zwischen der Mitteilung der Diagnose und der schriftlichen Indikationsstellung müssen drei volle Tage liegen, es sei denn, es besteht eine unmittelbare gesundheitliche Gefahr für das Leben der Mutter.
Vor der Ausstellung der medizinischen Indikation muss die Ärztin oder der Arzt die Schwangere über die medizinischen und psychischen Aspekte eines Schwangerschaftsabbruchs beraten und über die Möglichkeit der weiteren psychosozialen Beratung informieren. Wenn die Schwangere dies wünscht, ist die Ärztin oder der Arzt verpflichtet, Kontakte zu Beratungsstellen zu vermitteln.
Wird der Schwangeren die schriftliche Indikationsbescheinigung ausgehändigt, muss sie der Ärztin oder dem Arzt schriftlich bestätigen, dass sie ärztlich beraten und auf die Möglichkeit der Beratung durch weitere Stellen hingewiesen wurde.
Betroffene Frauen haben einen gesetzlichen Anspruch auf Gespräche in einer Schwangerschaftsberatungsstelle, um ihre Gefühle und Gedanken zu klären und mithilfe der Beraterin oder des Beraters eine Entscheidung zu treffen. Die Beratung kann helfen, Abschied vom Wunschbild eines gesunden Kindes zu nehmen und der Trauer Raum zu geben. Sie kann der Frau und dem Paar helfen, mit der Krise und der damit verbundenen Hilflosigkeit und Überforderung umzugehen. Gefühle wie Schuld, Selbstzweifel, Wut und Trauer sind in einer solchen Situation ganz normal. Wege zu finden, damit umzugehen, ist ebenfalls Ziel der Beratung.

Die Schwangere bestimmt jedoch selbst, ob sie Kontakt zu Schwangerschaftsberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Behindertenverbänden oder anderen Hilfsangeboten aufnehmen will oder nicht. Es besteht kein Beratungszwang. Verzichtet die Schwangere auf die Beratung, muss sie dies schriftlich bestätigen.

Der Schwangerschaftsabbruch :
In den meisten Fällen erfahren Schwangere und werdende Eltern erst spät, dass ihr ungeborenes Kind krank ist oder behindert sein wird. Es ist dann oft schon so groß, dass ein Schwangerschaftsabbruch nicht mehr mit der Absaugmethode oder einer Ausschabung der Gebärmutter möglich ist. Bei Schwangerschaftsabbrüchen nach der zwölften Schwangerschaftswoche nach der Empfängnis (das heißt nach der 14. Woche nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung) wird mit Medikamenten eine Geburt eingeleitet.

https://www.familienplanung.de/schwangerschaft/praenataldiagnostik/schwangerschaftsabbruch/#c59748

Nabil Abdul Kadir DEEB ;
Arzt . médecin . doctor .

P.O. Box 20 10 53 ;
53140 Bonn - Bad Godesberg :
GERMANY
e.mail:
nabilabdulkadirdeeb.germany@gmail.com

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