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am Mittwoch, 14. März 2018 um 12:45

Die Luft, die wir atmen, macht krank Luftverschmutzung ist nach wie vor eins der größten Umweltprobl

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Städte wollen keinen komplett kostenfreien Nahverkehr testen
vom Montag, 26. Februar 2018
Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt . médecin . doctor .

Die Luft, die wir atmen, macht krank Luftverschmutzung ist nach wie vor eins der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Trotz europaweit geltender Richtlinien und dem Recht auf saubere Luft werden die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Luftschadstoffe wie Stickstoffdioxid (NO2) oder Feinstaub (PM10) in vielen Städten und Ballungsräumen regelmäßig überschritten. Dies belastet die Gesundheit der Bürger und schadet unserer Umwelt und dem Klima. Studien zeigen, dass europaweit mehr als 400.000 Menschen jedes Jahr vorzeitig an den Folgen der Schadstoffbelastung in der Luft sterben. Schlechte Luftqualität erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Krebs. Diese gesundheitlichen Schäden verursachen volkswirtschaftliche Kosten zwischen 330 und 940 Milliarden Euro – umgerechnet sind das drei bis neun Prozent des Bruttoinlandproduktes der EU. Bis zu 95 Prozent der Bewohner europäischer Städte sind Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt, die ihrer Gesundheit erheblich schaden. Hauptquellen sind Industrie, Verkehr und private Kleinfeuerungsanlagen. Mit dem EU-geförderten Projekt Right to Clean Air setzt sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dafür ein, die Luftqualität in Europa signifikant zu verbessern, und damit Umwelt und Gesundheit der Menschen zu schützen. Zusammen mit der tschechischen Organisation Frank Bold Society (FBS) treibt die DUH Maßnahmen zur Luftreinhaltung voran und unterstützt dafür auch rechtliche Schritte auf europäischer und nationaler Ebene, unter anderem Klagen für saubere Luft in ausgewählten deutschen Städten. Luftqualität in Deutschland Die Belastung der Luft in Städten mit Stickstoffdioxid (NO2) ist neben der Belastung mit Feinstaub (PM10) eine zentrale Herausforderung der Luftreinhaltung in Deutschland. Eine dauerhafte Exposition schädigt die Atmungsorgane und beeinträchtigt das Herz-Kreislauf-System. Untersuchungen der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) zeigen, dass die Langzeitbelastung, wie sie an verkehrsnahen Standorten vorherrscht, auch mit einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit und einer erhöhten Sterberate verbunden ist. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur (EUA) sterben in Deutschland jährlich 12.860 Menschen vorzeitig aufgrund der Belastung mit NO2 und 66.080 aufgrund der Feinstaubbelastung. Tendenz steigend. Die Auswertung der Luftgüte Messstationen im Jahr 2016 zeigt, dass der NO2-Jahresmittelwert von 40 µg/m3 bundesweit an 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen nicht eingehalten wird. Trauriger Spitzenreiter ist die Station Stuttgart Am Neckartor. Der NO2-Jahresmittelwert betrug hier 82 µg/m3 – mehr als das Doppelte des zulässigen Grenzwertes. Der Tagesmittelwert von 50 µg/m3 für Feinstaub wurde an 63 Tagen überschritten. Gesetzlich sind nicht mehr als 35 Überschreitungstage erlaubt. Laut WHO ist diese Belastung immer noch zu hoch, weil es keine Feinstaubkonzentration gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu erwarten ist. Hauptursache für die hohe Belastung mit NO2 in Städten sind die Emissionen von Diesel-Fahrzeugen. Die EU-Kommission aber auch Gerichte in Deutschland bekräftigen, dass Maßnahmen wie ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen in städtischen Gebieten einen wesentlichen Beitrag zur Problemlösung leisten können. Emissions-Kontrollen Die Bundesregierung führt die anhaltende Überschreitung der NO2- Grenzwerte vorwiegend auf die hohen realen durchschnittlichen Stickoxid-(NOx)Emissionen von neuen Diesel-Pkw zurück. Tatsächlich ist jedoch nicht erst seit dem Abgasskandal bekannt, dass Fahrzeuge auf der Straße einen wesentlich höheren NOx-Ausstoß aufweisen, als bei Messungen im Labor. Bereits 2007 hatte die DUH Hinweise darauf, dass bei den offiziellen Angaben der Hersteller zu ihren Autos nicht alles mit rechten Dingen zuging, veröffentlicht und den Behörden übermittelt. Weil die Politik trotz deutlicher Hinweise und auch noch nach dem bekannt werden des VW-Abgasskandals in den USA untätig blieb, misst die DUH seit Frühjahr 2016 selbst die Emissionen von Pkw nach. Seit März 2016 hat die DUH mit dem Emissions-Kontroll-Institut (EKI) 60 Pkw der Abgasnorm Euro 6 und Euro 5 unter Realbedingungen auf der Straße gemessen (Stand Juli 2017). Darunter Fahrzeuge mit Diesel, Benzin und Benzinhybridantrieb. Nur wenige der bisher getesteten Fahrzeuge halten den Grenzwert auch auf der Straße ein. Eine Übersicht über die Messergebnisse ist auf der Internetseite www.duh.de/eki_messungen zu finden. Messungen bei überwiegend sommerlichen Temperaturen zeigten im Durchschnitt niedrigere Emissionen als im Winter. Auch weil bei vielen Fahrzeugen eine ordnungsgemäße Abgasreinigung bereits bei Temperaturen unter +19 Grad Celsius deaktiviert wird. Die höchsten NOx-Emissionen wurden bislang (Stand Juli 2017) an einem Diesel-Audi A8 4.2 TDI der Abgasstufe Euro 6 festgestellt. Dieses Modell ist ein beliebter Dienstwagen vieler Spitzenpolitiker und Firmenchefs und zeigt im Durchschnitt 1.422 mg NOx/km. Der auf dem Prüfstand geltende Zulassungs-Grenzwert liegt bei bei 80 mg/km. .

Mit freuendlichen Gruessen
Ihr
Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt . médecin . doctor .
P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn - Bad Godesberg :
GERMANY
e.mail:
nabilabdulkadirdeeb.germany@gmail.com

Avatar #106067
am Donnerstag, 15. März 2018 um 09:32

Kollege Nabil Abdul Kadir DEEB,

Ihre Elaborate erinnern allzu stark an die "Säfte"-, "Ausdünstungs"- und "schlechte Luft"-Theorien seit dem Mittelalter. Ihre steten Wiederholungen bleiben ohne logische Stringenz:

Sollen wir jetzt nur noch Ausatmen oder schlicht die Luft Anhalten?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Mauterndorf/A)

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