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am Mittwoch, 9. Mai 2018 um 02:05

Mit vs ohne Staatsexamen

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Ärztetag diskutiert über neue Anforderungen für Ärzte aus Drittstaaten
vom Dienstag, 8. Mai 2018
Der sogenannte Aerztemangel kann leicht behoben werden, wenn man sich erinnern wuerde, dassdeutsche Aerztinnen in Deutschland Arbeit suchen und nicht finden. Viele moechten nicht in 19 Stunden/Woche Stellen oder 2 Tage die Woche Jobs arbeiten - das uebliche was Frauen angeboten wird in Deutschland. Saetze wie "Wenn ich Sie einstellen wuerde, ja dann wuessten Sie ja mehr als meine Oberaerzte!" - es ging um eine Assistenzarztstelle, weil es keine vakante Oberarztstelle gab.Das war nicht wie man annehmen koennte einer Theaterkomoedie entnommen - es ist deutsche Realitaet vom Herbst 2017. Diese Angst beim Chef erzeugt ein neuangekommenen syrischen Arzt sicherlich nicht. Also gut - als Aerztin nach 6 Monaten Jobsuche wieder zurueck ins europaeische Ausland bevor die Schulden noch groesser werden - trotz fliessendem Deutsch in Sprache, Schrift fuer Computer, Diktat und Gutachten. Die VAE habe 2014 aufgehoert, den deutschen Facharzt einem britischen, irischen, australischem, amerikansichen, canadischen, suedafrikanischen und neuseelaendischen gleichzustellen. Der deutsche Facharzt entspricht dort nun dem den man in Indien oder Belarus erwerben kann - wenige Jahre nach dem Examen und man ist specialist. Syrien hat  frueher ihre Aerzte nach Frankreich geschickt zur Weiterbildung/Facharztqualifikation. Das war einmal. Und wer als syrischer Arzt in Frankreich eine Zeit lang studiert oder gearbeitet und gelebt hat, ist fortgeschrittenen Alters und wird lieber franzoesisch sprechen als deutsch lernen. Der syrische Arzt ohne Facharzt hat es schwer in MENA Laendern Arbeit zu finden, trotz fliessender Sprache. Fuer diese Aerzte ist es ein Segen, dass Deutschland sie in wenigen Jahren zum Hausarzt macht. Das gibt es nicht nochmal in Europa. Die Aerztegeneration, um die es geht fuer die Arztpraxen in ruralen Gegeneden Deutschlands haben ihr Medizinstudium ja auf Arabisch absolviert, sind ohne westliche medizinische Litteratur "aufgewachsen". In Schweden findet man es am besten, wenn alle Aerzte dieselben Vorraussetzungen mitbringen - um zu kommunizieren, wegen Beruf- und Karrierchancen. Daher kommt man dort um das Examen nicht herum, wenn man als Kliniker arbeiten moechte. Sicher lassen sich wegen der so viel  guenstigeren Arbeitsbedingungen viele syrische Aerzte aus dem europaeischen Ausland nach Deutschland rekrutierien. Ein deutscher Sprachkurs mag ueberschaubarer sein als ein z.B. .schwedisches Staatsexamen. Wir deutsche Aerztinnen bedauern den Brexit.
Avatar #731782
am Mittwoch, 9. Mai 2018 um 02:06

Mit vs ohne Staatsexamen

Der sogenannte Aerztemangel kann leicht behoben werden, wenn man sich erinnern wuerde, dassdeutsche Aerztinnen in Deutschland Arbeit suchen und nicht finden. Viele moechten nicht in 19 Stunden/Woche Stellen oder 2 Tage die Woche Jobs arbeiten - das uebliche was Frauen angeboten wird in Deutschland. Saetze wie "Wenn ich Sie einstellen wuerde, ja dann wuessten Sie ja mehr als meine Oberaerzte!" - es ging um eine Assistenzarztstelle, weil es keine vakante Oberarztstelle gab.Das war nicht wie man annehmen koennte einer Theaterkomoedie entnommen - es ist deutsche Realitaet vom Herbst 2017. Diese Angst beim Chef erzeugt ein neuangekommenen syrischen Arzt sicherlich nicht. Also gut - als Aerztin nach 6 Monaten Jobsuche wieder zurueck ins europaeische Ausland bevor die Schulden noch groesser werden - trotz fliessendem Deutsch in Sprache, Schrift fuer Computer, Diktat und Gutachten. Die VAE habe 2014 aufgehoert, den deutschen Facharzt einem britischen, irischen, australischem, amerikansichen, canadischen, suedafrikanischen und neuseelaendischen gleichzustellen. Der deutsche Facharzt entspricht dort nun dem den man in Indien oder Belarus erwerben kann - wenige Jahre nach dem Examen und man ist specialist. Syrien hat  frueher ihre Aerzte nach Frankreich geschickt zur Weiterbildung/Facharztqualifikation. Das war einmal. Und wer als syrischer Arzt in Frankreich eine Zeit lang studiert oder gearbeitet und gelebt hat, ist fortgeschrittenen Alters und wird lieber franzoesisch sprechen als deutsch lernen. Der syrische Arzt ohne Facharzt hat es schwer in MENA Laendern Arbeit zu finden, trotz fliessender Sprache. Fuer diese Aerzte ist es ein Segen, dass Deutschland sie in wenigen Jahren zum Hausarzt macht. Das gibt es nicht nochmal in Europa. Die Aerztegeneration, um die es geht fuer die Arztpraxen in ruralen Gegeneden Deutschlands haben ihr Medizinstudium ja auf Arabisch absolviert, sind ohne westliche medizinische Litteratur "aufgewachsen". In Schweden findet man es am besten, wenn alle Aerzte dieselben Vorraussetzungen mitbringen - um zu kommunizieren, wegen Beruf- und Karrierchancen. Daher kommt man dort um das Examen nicht herum, wenn man als Kliniker arbeiten moechte. Sicher lassen sich wegen der so viel  guenstigeren Arbeitsbedingungen viele syrische Aerzte aus dem europaeischen Ausland nach Deutschland rekrutierien. Ein deutscher Sprachkurs mag ueberschaubarer sein als ein z.B. .schwedisches Staatsexamen. Wir deutsche Aerztinnen bedauern den Brexit.
Avatar #747688
am Mittwoch, 9. Mai 2018 um 21:19

Ärztemangel?

Es gibt keinen Ärztemangel. Wir haben jetzt Fachkräfte.

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