am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 15:35

Wann wenden sich Kassenärzte an ihre KV-Vorsitzenden und die Ver­tre­ter­ver­samm­lungen?

Weshalb sollten sie das tun?
Es wäre sinnvoll, da sie auch zu den Kosten der Notfallstrukturen beitragen - ganz abgesehen von der Verpflichtung Notfalldienst zu leisten. Ändert die Notfalldienstordnungen und Statuten, was die Aufbringung der finanziellen Mittel angeht!
Hier das Beispiel Baden-Württemberg:

§ 9 Aufbringung der Mittel
(1)Zur Sicherstellung des organisierten Notfalldienstes wird eine landeseinheitliche Sicherstellungsumlage erhoben.
Eine Befreiung vom Notfalldienst entbindet nicht von der Umlagepflicht. Das Nähere wird in dem Statut zur Notfalldienstordnung der KVBW geregelt.

Zu § 9 Abs. 1 und Abs. 2 NFD-O
Aufbringung der Mittel – Sicherstellungsumlage/Strukturpauschale

Zur Sicherstellung des organisierten Notfalldienstes wird eine landeseinheitliche Sicherstellungsumlage als Kombination aus umsatzunabhängiger monatlicher Kopfpauschale und umsatzabhängiger prozentualer Umlage erhoben.
Die Höhe der Sicherstellungsumlage wird von der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KVBW bestimmt.
Die prozentuale Sicherstellungsumlage wird entsprechend § 20 Abs. 1 der Satzung der KVBW nach einem vom Hundertsatz der über die KVBW abgerechneten Vergütungen aus ärztlicher/psychotherapeutischer Tätigkeit berechnet und bei der Abrechnung einbehalten.
Die umsatzunabhängige monatliche Kopfpauschale wird für alle Ärzte und Psychotherapeuten entsprechend ihrem Anrechnungsfaktor in der Bedarfsplanung (einschließlich der angestellten Ärzte bzw. angestellten Psychotherapeuten) berechnet und bei der Abrechnung einbehalten.

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