DÄ plusForenKommentare NewsNicht nur Sildenafil / Viagra.

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Avatar #106067
am Donnerstag, 26. Juli 2018 um 12:45

Ein bodenloser Skandal!

Und eine parawissenschaftliche Geistesverwirrung dazu!

"Sildenafil ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer, einer Gruppe gefäßerweiternder (vasodilatierender) Substanzen. Große Bekanntheit erlangte er als Wirkstoff des 1998 von dem US-amerikanischen Unternehmen Pfizer unter dem Namen Viagra auf den Markt gebrachten Arzneimittels zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung) beim Mann. Diese Wirkung wurde zufällig im Rahmen der Entwicklung von Sildenafil als Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris entdeckt. Außer als Potenzmittel ist Sildenafil seit 2006 ferner zur Behandlung der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie und der pulmonalen Hypertonie in Verbindung mit einer Bindegewebskrankheit zugelassen (Markenname Revatio)."

Das kann jeder Vollidiot unter
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sildenafil
nachlesen.
Und stellt damit unmittelbar fest, dass diese Medikamenten-Gruppe nun wirklich nicht zur Verbesserung der Plazenta-Perfusion bei "small-for-date-babies" geeignet sein kann.

Durchblutungsstörungen der penilen Corpora cavernosa beim Mann können und dürfen nicht mit insuffizienten Placenta-Blutgefäß-Systemen infra graviditatem verglichen und für menschenverachtende Experimente missbraucht werden.

Vergleiche mit der Thalidomid-Katastrophe drängen sich geradezu auf!

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #720816
am Freitag, 27. Juli 2018 um 12:03

Nicht nur Sildenafil / Viagra.

Unter #notjustthalidomide oder #duogynon oder #primodos oder duogynonopfer.de gibt es auch "neue" Infos. Aus der Geschichte lernen? Na ja, besser no comment.
Avatar #106067
am Freitag, 27. Juli 2018 um 12:58

Verdoppelung des Sterberisikos!

Was die Studienleiter m. E. in
https://www.amc.nl/web/nieuws-en-verhalen/actueel/actueel/onderzoek-gestaakt-met-medicijn-tegen-groeivertraging-ongeboren-baby-.htm
bewusst verschweigen:
Das Gesamt-Sterberisiko in der Kontrollgruppe betrug bei 9 von 90 Kindern 10 Prozent.
In der Verum-Viagra-Gruppe betrug das Gesamt-Sterberisiko dagegen mit 19 von 93 Kindern 20,43 Prozent.

Dies bedeutet als relative Risiko(RR)-Erhöhung eine Steigerung von über 100 % und somit eine Verdoppelung des Sterberisikos!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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