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Avatar #749369
am Freitag, 7. Dezember 2018 um 13:31

Wirksamkeitsnachweis , Wirtschaftlichkeit und positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auch in der Psychot

…. da denke ich dann an die Psychoanalyse , deren Wirksamkeit wurde niemals wissenschaftlich bewiesen, trotzdem wird sie vielfach von den Kassen bezahlt...wohl eher aus "Tradition" denn aus rationalen, wissenschaftlichen Gründen... Psychoanalyse: geht es da eigentlich immer noch um Ödipus-Komplex , Phallus-Angst und so was? Wer will, dass solch ein Unsinn flächendeckend bezahlt wird, der soll doch bitte auch Belege für dessen Wirksamkeit heranführen... oder wie heißt es doch über die Psychoanalyse (nach wissenschaftlichen Kriterien gibt es überhaupt kein Es, Ich und Über-Ich ): "Your analyst will cure you until you really feel inferior."

Diese Forderungen nach Wirksamkeit und positivem Kosten-Nutzen-Verhältnis , die werden an Pharmaka längst teils sehr rigoros gestellt und von Iquwig , BfArM, GBA usw. auch gehandhabt... die selbe Forderung darf man auch an die Psychotherapie stellen...
Avatar #731002
am Montag, 10. Dezember 2018 um 23:07

Senkung der Suizidrate völlig aus dem Blick geraten

Pardon, bei dieser Thematik geht es nicht um eine Kosten-Nutzen-Bewertung von Psychoanalyse - die im übrigen auch nicht durch die neu vorgeschalteten Ärzte und Psychotherapeuten vorgenommen werden würde - sondern um eine absolut verantwortungslose Auftürmung von Hürden, die geeignet sind, psychisch schwer kranke und dringend hilfebedürftige Menschen in den Suizid zu treiben.
Wenn wir von psychischen Erkrankungen sprechen, geht es in der Regel vordringlich um Depression und die wird nach wie vor mit passablen Ergebnissen verhaltenstherapeutisch behandelt.

Da wird nun einerseits durch die angestrebte Ausweitung offener Sprechstunden bei anderen Fachärzten körperlich Erkrankten der Zugang erleichtert, während psychisch Erkrankten die Zugangsmöglichkeit zum offenen therapeutischen Erstkontakt erschwert wird; und dies alles, nachdem per Reform der ambulanten Psychotherapie das psychotherapeutische Sprechstundenangebot gerade erst eingerichtet wurde und offiziell für gut befunden worden ist - um es jetzt wieder auszuhebeln.

Käme eigentlich auch nur irgendjemand auf die Idee, einem Herzinfarktpatienten zuzumuten, zunächst einen vorgeschalteten Überwachungskardiologen aufsuchen zu müssen und ihm zu schildern was er hat, bevor der ihn einem anderen Kardiologen zuweist bzw. darüber entscheidet, ob er überhaupt einen Kardiologen sprechen darf? Das würde wohl niemand verantworten wollen...

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