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Avatar #672734
am Mittwoch, 30. Januar 2019 um 21:06

Entscheidungskultur ... wer ist verantwortlich?

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Elektronische Patientenakte: Lernen von Anderen
vom Dienstag, 29. Januar 2019
"Dadurch, dass eine klare Verantwortlichkeit fehlt, haben wir eine durch viele Partikularinteressen bestimmte heterogene Entscheidungskultur“.
Tja, wer muss für Entscheidungen haften, wenn es hart auf hart kommt?
Neulich meinte die Patrteivorsitzende der Grünen: "Wir als Poltiker sind verantwortlich".
Das war im Hinblick auf die Auseinandersetzung wegen der Grenzwerte für Feinstaubpartikel ... ist das so mit der "Verantwortung"?
Avatar #731782
am Montag, 4. Februar 2019 um 02:28

Kommen Sie nach Seeland und studieren Sie hier die elektronische Krankenakte !

Da werden Sie schnell feststellen, dass das mit dem Personalschluessel in Deutschland garnicht machbar ist - wir brauchen naemlich 3-4 mal soviel Zeit fuers Schreiben und Dokumentieren und Bestellen und Rezepteschreiben und Dosieren und Signieren und Ausdrucken wie frueher fuers Diktieren ! und dass wenn man mit 8-10 Fingern schreibt. Man hat sich verschaetzt - 22 Oberaerzte sind gefeuert worden um Geld fuer die IT leute freizumachen, die gerade eine 'Verbesserung' lanciert haben. Unsere Krankenschwestern haben alle Abitur und sind gewohnt zuschreiben. Ausserdem betreuen sie nicht mehr als 2-3 Kinder mit Elternteil/Tag. Bei jeder Aenderung der Medizin brauchen wir circa 13 Tastengriffe pro Aenderung einer Pillengroesse. Es geht erstmal darum, dass man entscheidet wem das System denn dienen soll. Hier ist das System von Politikern ausgewaehlt und aus den USA importiert worden. Man hat dabei nicht bedacht, dass das skandinavische System anders zusammengestrickt ist als das amerikanische Gesundheitswesen. Jetzt versucht man importierte Teil der medizinkulturellen Wirklichkeit anzupassen. Alle hausinternen Besprechungen, sie sonst fuer Fachliches angewandt worden, werden seit mehr als einem Jahr fuer das Erlernen von Tricks und Pfiffs benutzt, um die Kollegen fuer das Schreib/Dokumentation system zu unterrichten und auf dem Laufendem zu halten. Wir arbeiten durchweg alle Vollzeit. Wie man in Deutschland da mit Teilzeitkraeften und 450 Euro angestellten das mit einer elektronischen Krankenakte schaffen moechte, wirft Fragezeichen auf.

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