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Avatar #539999
am Montag, 11. Februar 2019 um 21:35

Es war ein mal

Vor langer Zeit genossen Feuerwehrleute das höchste gesellschaftliche Ansehen. Da flog kein Drache mehr über das Königreich um irgendein Bauernhaus zu entzünden oder eine Prinzessin zu entführen. Die Feuerwehrleute versorgte mehr und mehr die Siechen und Kranken des Königreiches. Da wurden zuerst die Hunde frech. Sie bellten und bissen wo so ein Feuerwehrmann die Großmutter aus dem Haus tragen wollten. Bald schon machten auch die Bauern in der Dorfwirtschaft abfällige Bemerkungen über den die roten Dorftrottel. Die Feuerwehrleute aber schämten sich sehr. Ihr Hauptmann sagte: Das schert mich nicht. Ihr müßt mit den Menschen höftlicher umgehen. Da sagten die Feuerwehrleute bitte und Betrunkene schlugen Ihnen auf die Nasen. Da sie weiterhin brav ihren Dienst erfüllte scherte es den Hauptmann nicht. Aber er bestellte Taschentücher, welche die Feuerwehrleute gegen ihre blutenden Nasen pressen sollten, wenn es gar schlimm blutete. Und es blutete schlimm als dem guten Bruno eine Axt in den Brustkorb geworfen worden war. Da beschloß der Hauptmann eine Registratur einzurichten. Jeder Feuerwehrmann dem dienstliche eine Streitaxt traf, sollte diese mit Beleg durch einen Hofmaler anmelden. So lesen wir nun von Hans dem Handlosen, Torso-Tom und Genickbruch-Nick.
Wenn die betrunkenen Bauern beim Stammstisch beisammensitzen raunen sie einander zu: Daß mir Dein Buab und moan Mädl bloß nit zu die Feuerleut geht. Es is holt schon a gefährliches Geschäft. A Narr der soawas moacht.
Avatar #88255
am Dienstag, 12. Februar 2019 um 08:33

Deeskalation???

Soso, Deeskalationstrainer sollen die Rettungskräfte auf betrunkene und aggressive Patienten vorbereiten. Das bedeutet dann, wer eins auf die Nase kriegt, ist selbst schuld, weil er nicht genug "deeskaliert" hat? Das ist wieder ein typisches Beispiel für unsere wehleidige Jammergesellschaft. Richtig wäre genau das Gegenteil: ein intensives Selbstverteidigungstraining für Helfer und die bedingungslose Anerkennung als Notwehr, wenn der Angreifer durch Abwehrmaßnahmen zu Schaden gekommen sein sollte. Um einen Feuerwehrmann in voller Montur zu verletzen, ist schon ein enormes Ausmaß an krimineller Energie und Heimtücke vonnöten. Die körperliche Unversehrtheit der professionellen Helfer sollte grundsätzlich über jener des Aggressors stehen, denn erstere müssen sich Tag für Tag diesen Risiken aussetzen und sind auf ihre Gesundheit angewiesen.
Avatar #725920
am Dienstag, 12. Februar 2019 um 13:48

Weitere Eskalation ?

Weitere Eskalation gewollt ?
>Der Bundestag hat gestern höhere Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte, Feu­erwehrleute und Polizisten beschlossen.<

Denn Polizisten sind bewaffnet und trainiert. Auch ihre Respektlosigkeit trainieren sie beinahe täglich.
Z.B. indem sie kleine Kiffer usw. drangsalieren.
Paramillitärische Polizeisportgruppen werden auch eingesetzt.
Durch Staatsanwaltschaften befehligt.
Bei Nichtigkeiten spielen sie sich groß auf. Und wenn es mal komplizierter ist, schieben sie Geschädigte auch gern zum Anwalt ab, statt unmittelbar einzugreifen.

Der allgemeine Respekt gegenüber der Polizei ist schon sehr gesunken. Aber sie ist kaum angreifbar im Gegensatz zu unbewaffneten und nicht trainierten Rettungskräften u. Feu­erwehrleuten.

@ Dr. Schätzler
Sie glauben das Grundgesetz wäre eine richtige Verfassung ?
Es herrschen Zustände, die weiter verschlimmert werden.
Verfassungs- bzw. Zustandswidrigkeit wäre es, diese Zustände zu beseitigen. Zustandkonform ist alles was Verschlimmerung bewirkt.

Durch die herrschende Politik geschockt, entsetzt und in die Pfanne gehauen... das ist die gesamtdeutsche "Verfassung"

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