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Avatar #759489
am Dienstag, 12. Februar 2019 um 16:12

Wirkmechanismus unklar - na und?

Unsere "Evidenzfreaks" fordern lautstark, dass der Wirkmechanismus eines Medikaments erwiesen sein MUSS (Kritik an Homöopathie etc,) und verkennen, dass das gerade in der Schulmedizin nach dem Prinzip "Unbekannt - na und?" gesehen wird. Bei vielen häufig verordneten Präparaten ist derselbe unklar, eine Aufzählung würde hier den Speicherplatz überfordern. Kleine Beispiele: SSRI (Psychopharmaka), sogar bei den unumstrittenen Antiepileptika ist alles unklar, Zitat:

"Antiepileptika (Antikonvulsiva)

Diese Medikamente werden in erster Linie zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt. Sie haben aber auch eine stimmungsstabillisierende Wirkung und können deshalb zur Vorbeugung erneuter Krankheitsphasen bei bipolaren und schizoaffektiven Störungen zum Einsatz kommen. Ihr genauer Wirkmechanismus ist dabei noch weitgehend unbekannt."

Also lasst mal die Kirche im Dorf u. kümmert Euch um die Evidenzbasierung schulmedizinischer und NEBENWIRKUNGSREICHER Medikamente. Danach reden wir weiter.
Avatar #79783
am Dienstag, 12. Februar 2019 um 22:02

@Mitdenker

Aber da gibt es wenigstens eine Vorstellung von der möglichen Wirkungsweise (schließlich wirken Antikonvulsiva und Antidepressiva) - um die Existenz von "Qi" oder die Wirkung von "Potenzierung" zu erklären, muss dagegen erstmal die gesamte Physik widerlegt werden
Avatar #79783
am Dienstag, 12. Februar 2019 um 22:11

@Mitdenker

Aber da gibt es wenigstens eine Vorstellung von der möglichen Wirkungsweise (schließlich wirken Antikonvulsiva und Antidepressiva) - um die Existenz von "Qi" oder die Wirkung von "Potenzierung" zu erklären, muss dagegen erstmal die gesamte Physik widerlegt werden
Avatar #725920
am Mittwoch, 13. Februar 2019 um 00:11

@ Praktikus

Die detailierte Funktionsweise von SSRI (Antidepressiva) interessiert wohl ähnlich wenige, wie die Vorgänge in Gleichrichterdioden
(el. Rücklaufsperren), die nur Schwachsinnige in Signalwechselstromverbindungen einsetzen würden, um damit ein erhöhtes el. Potenzial z.B. am Eingang eines Audio-Verstärkers zu erreichen, wenn die Audiosignalquelle nicht genug liefert.
"Chemische Rücklaufsperren" und das Potenzial an postsynaptischen Verbindungen; Aus synaptischem Spalt austretende Botenstoffe bedeuten Übertragungs- bzw. Leistungsgrenze erreicht. Das forciert die Bildung zusätzlicher Synapsen. Völlig undifferenziert und nutzlos. Nach Absetzen/Entzug epileptische Anfälle. Übelstes Suchtgift !
Der Abbau ungenutzter Synapsen wird "gestört".
Hirnentwicklung, Umstrukturierung, Reifung in der Jugend ... ?
Avatar #79783
am Mittwoch, 13. Februar 2019 um 20:27

@Syntaxie

Das ist da eher zwiespältig: Man weiß genau, WAS die SSRI im synaptischen Spalt machen, was niemand weiß ist, warum das genau gegen Depressionen wirkt. Mit einem elektrischen Kreislauf ist das jedenfalls nicht vergleichbar, schließlich sind Serotoninmoleküle keine Elektronen

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