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Avatar #113003
am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 20:36

Leider, leider, leider...

Kommentar zur Nachricht
Geplante Abtreibungsstudie in der Kritik
vom Donnerstag, 21. Februar 2019
...sind mir die seelischen Folgen der Tötung ungeborener Kinder aus der Seelsorge bekannt. Daher muss ich diesen Ausführungen zustimmen
https://aerzte-fuer-das-leben.de/fachinformationen/schwangerschaftsabbruch-abtreibung/post-abortion-syndrom-pas/
Leider informieren sich die Schwangeren nicht oder zu wenig darüber, welche vielfältigen Hilfen es für ungewollt Schwangere gibt!
Avatar #106067
am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 21:17

Studie gibt es schon längst!

Eine vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium geplante Studie u. a. zu den gesundheitlichen und sonstigen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen gibt es doch schon längst.

"Arzt und Schwangerschaftsabbruch: eine empirische Untersuchung zur Implementation des reformierten §218 StGB".
Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht: Kriminologische Forschungsberichte aus dem Max-Planck-Institut.
Autorin: Frau Prof. Dr. phil. Monika Häußler-Sczepan
Max-Planck-Inst. für Ausländ. u. Internat. Strafrecht, 1989.
ISBN: 3922498442

Ansonsten belegen allein die Sichtweisen des Hamburger Strafrechtsprofessors Reinhard Merkel und die von Frau Professor Ulrike Busch vom Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg, dass beide den bestehenden Paragrafen 219a Strafgesetzbuch (StGB) gelesen und verstanden haben.

Der Titel "§ 219a Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft"
"(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise
1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder
2. Mittel, Gegenstände oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung
anbietet, ankündigt, anpreist oder Erklärungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Absatz 1 Nr. 1 gilt nicht, wenn Ärzte oder auf Grund Gesetzes anerkannte Beratungsstellen darüber unterrichtet werden, welche Ärzte, Krankenhäuser oder Einrichtungen bereit sind, einen Schwangerschaftsabbruch unter den Voraussetzungen des § 218a Abs. 1 bis 3 vorzunehmen.
(3) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht, wenn die Tat gegenüber Ärzten oder Personen, die zum Handel mit den in Absatz 1 Nr. 2 erwähnten Mitteln oder Gegenständen befugt sind, oder durch eine Veröffentlichung in ärztlichen oder pharmazeutischen Fachblättern begangen wird." (Zitat Ende)
https://dejure.org/gesetze/StGB/219a.html

beinhaltet ein "Werbeverbot" und keine "Informations-Sperre"!

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (von 1982 bis 1991 ärztlicher Mitarbeiter im Essener Lore-Agnes-Haus der ARBEITERWOHLFAHRT, Bezirksverband Niederrhein - Arbeitsschwerpunkte "Familienplanung, Schwangerschaftskonflikte und Fragen der Sexualität")

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