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Avatar #728102
am Freitag, 15. März 2019 um 11:45

Trisomietest

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Vorbehalte gegen Trisomietests
vom Donnerstag, 14. März 2019
Jede Mutter und jeder Vater sollte die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob das Kind geboren wird. Es ist eine große lebenslange Belastung für die Eltern. Das Kind wird vermutlich nicht unter der Krankheit leiden? Und eine Entscheidung kann erst nach dem Test gemacht werden. Darum sollte der von den Kassen übernommen werden. Als Argument anzuführen, es müsse überall Kinder mit Downsyndrom geben, damit bestehende Ängste fielen, halte ich für haltlos. Die wohlinformierte und bewusste Entscheidung kann nur individuell von den Eltern getroffen werden.
Avatar #745897
am Freitag, 15. März 2019 um 21:20

Mein Herz lacht

... wenn ich meinen Sohn sehe. Er ist keine „große lebenslange Belastung“. Da waren Sie wohlfalschinformiert, reseolf.
Avatar #79783
am Samstag, 16. März 2019 um 00:47

Haben Sie schon mal

irgendwo in der Öffentlichkeit ältere Menschen mit Trisomie gesehen? Solange Familien da sind und sich kümmern (zu Lasten der gesunden Familienmitglieder natürlich), läuft alles - da aber die Eltern auch mal alt werden und Geschwister irgendann ein eigenes Leben führen wollen, verschwinden die Erwachsenen Trisomiepatienten...
Wo? In Verwahranstalten wie der Diakonie in Treysa, wo hunderte diesr Menschen ihr Leben verbringen.
Die Entscheidung für eine Kind mit Trisomie ist immer eine Entscheidung gegen die gesunden Geschwistr bzw die nicht mehr geborenen Kinder, zulasten der Allgemeinheit, die diesen Kindern von Geburt an Rente zahlen und die Mittel für Förderung und Integrationshilfen bereitstellen muss - lebenslang, weil sie niemal allein und selbstbestimmt werden leben können
Avatar #745897
am Dienstag, 19. März 2019 um 12:59

Practicus, Sie möchten also eine Gesellschaft,

in der Menschen nicht leben dürfen, weil sie keine Rentenbeiträge zahlen oder auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen sind?
Ihre Beobachtungen zur mangelhaften Inklusionsleistung unserer Gesellschaft sind teilweise zutreffend, aber kein Naturgesetz. Meinungen, wie die Ihre tragen ein Mitverantwortung dafür, wie mit Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen umgegangen wird.
Ich wünsche mir eine vielfältige Gesellschaft, die Hilfsbedürftige unterstützt.
Und Ihnen wünsche ich, dass Sie mal einen Menschen mit Trisomie persönlich wirklich kennen lernen.
Avatar #79783
am Dienstag, 19. März 2019 um 23:52

Zwanghaftes Missverstehen?

Ich möchte nicht eine Gesellschaft ohne Behinderte - ich will, dass Familien das Recht haben, frei zu entscheiden, ob sie sich die Last eines absehbar behinderten Kindes zutrauen wollen oder nicht.
Ich möchte, dass man den betroffenen Familien nicht mehr einredet, die Entscheidung müsse unbedingt für ein behindertes Kind erfolgen, weil das eine Bereicherung des Lebens sei.
Ein behindertes Kind bedeutet lebenslange Verpflichtung, nicht nur für die Eltern, sondern ungefragt auch für alle Geschwister - sofern die dann überhaupt noch zur Welt kommen dürfen - eine Mischung von Zwangsarbeit und Haft...
Niemand denkt darüber nach, was aus den knuffigen Trisomie-Kindern im Erwachsenenalter wird, wenn die Eltern alt und gebrechlich werden, Ehen trotz des enormen sozialen Drucks zerbrechen. Denken Sie etwa, Trisomie-Menschen bemerken nicht, dass sie ganz vieles nicht wie alle anderen können, so sehr sie sich auch bemühen?
Schwangerschaften abbrechen, weil es gerade ncht zum Lebensentwurf passt, gilt als Recht der Frau - es sei denn, ein Test kann schon sehr früh eine Behinderung zeigen - dann ist es plötzlich Pflcith, dieses Kind auszutragen, um Behinderte nicht zu diskriminieren?
Da hat sich die Welt der "political correctness" doch sehr weit von der Realität entfernt.

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